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Iffezheimer News

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Aus dem Bauausschuss vom 18.07.2022 (28. Juli 2022)

Gemäß § 37 Abs. 1 GemO i.V.m. § 29 der Geschäftsordnung des Gemeinderates fand die Beschlussfassung des Bauausschusses über zwei Tagesordnungspunkte im elektronischen Umlaufverfahren statt.
Der Bauausschuss stimmte dem Antrag auf Befreiung für die Errichtung einer Terrassenüberdachung - Otfried-Preußler-Straße 21, Flst. Nr. 8405 zu. Ebenfalls wurde das gemeindliche Einvernehmen für den Bauantrag für die Errichtung einer Dachgaube - Sternenstraße 2a, Flst. Nr. 168/1 erteilt.

Der nächste Bauausschuss findet am 19.09.2022 statt.

Einweihung Oertbühlring (28. Juli 2022)

Am vergangenen Freitag konnte der Oertbühlring nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit offiziell wieder an die Bewohner "übergeben" werden.
Im Rahmen einer kleinen Feier, bei der neben den Anwohnern auch der Gemeinderat, das planende Ingenieurbüro sowie das ausführende Bauunternehmen eingeladen waren, bedankte sich Bürgermeister Christian Schmid für angenehme Zusammenarbeit aller Beteiligten. Für die Anwohner war die Baumaßnahme teilweise mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden, die solche Maßnahmen zwangsläufig mit sich bringen. Hier bedankte sich Herr Schmid für das entgegengebrachte Verständnis. Die Maßnahme beinhaltete den Austausch des Kanals, im südlichen Bereich des Oertbühlrings der Wasserleitung sowie der Verlegung von Leerrohren für den vorgesehenen Ausbau des Glasfasernetzes. Bei der durchgeführten Bürgerbeteiligung wurde angeregt, eine möglichst glatte Straßenoberfläche herzustellen, damit das Befahren mit Rollator oder Rollstuhl möglich einfach und die Abrollgeräusche von Fahrzeugen gering ist. Zur endgültigen Festlegung fand im Rahmen einer Gemeinderatssitzung eine Bemusterung verschiedener Pflasteroberflächen statt. Die Entscheidung fiel auf eine Fläche mit einer sogenannten Minifase. Mit dem obligatorischen Zerschneiden des rot-gelben Bandes  kam der offizielle Teil der Einweihung zum Abschluss. Damit begann der gemütliche Teil, der in das von den Anwohnern organisierte Straßenfest eingebettet wurde.
Das Bild auf der Titelseite zeigt die Vertreter der Gemeinde, der Anwohner sowie des planenden Büros beim Zerschneiden des Bandes.

Die Gemeindekasse teilt mit (28. Juli 2022)

Am 15.08.2022 wird die dritte Rate der Grund- und Gewerbesteuer zur Zahlung fällig. Wir bitten Sie bei Ihrer Überweisung das Buchungszeichen anzugeben, da Einzahlungen ohne die Angaben die Bearbeitung verzögern und zu Fehlbuchungen führen können. Eine gesonderte Zahlungsaufforderung ergeht nicht mehr. Bitte halten Sie den Fälligkeitstermin ein, da die Gemeinde nach der Abgabenordnung gesetzlich verpflichtet ist, bei Überschreitung des Fälligkeitstermins Säumniszuschläge und Mahngebühren zu erheben.

Verabschiedung von Pfarrer Michael Dafferner (21. Juli 2022)

Am vergangenen Sonntag wurde unser Pfarrer Michael Dafferner in einem feierlichen Gottesdienst Richtung Seelsorgeeinheit Grenzach-Wyhlen verabschiedet. Bürgermeister Christian Schmid hatte in seinem Grußwort den Dank der politischen Gemeinde für alle vier Ortschaften überbracht und auch auf die Arbeit und das Miteinander zurückgeblickt. Wir als Gemeindeverwaltung hatten viele Berührungspunkte mit ihm und in seiner 12-jährigen Zeit in Iffezheim einige Projekte gemeinsam umgesetzt. Beispielhaft sei der Bau des Kindergartens Storchennest im Weierweg genannt. Wir sagen auch auf diesem Wege nochmals ein herzliches Dankeschön für das segensreiche Wirken in unserer Seelsorgeeinheit Iffezheim-Ried und die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Für den bevorstehenden neuen Lebensabschnitt als Kooperator wünschen wir alles Gute, Glück und Gottes Segen für die Zukunft.

Bekanntmachung - Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Rastatt, 15. Änderung (21. Juli 2022)

Der Gemeinsame Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Rastatt hat in seiner öffentlichen Sitzung am 06.07.2022 die im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB eingegangenen Stellungnahmen abgewogen und die Offenlage des Flächennutzungsplanentwurfes (FNP-Entwurf), 15. Änderung ("Sonderbaufläche Photovoltaik-Freiflächenanlage" auf Gemarkung Ötigheim), Bearbeitungsstand vom 27.05.2022, gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen.   Der Geltungsbereich der 15. FNP-Änderung sowie des Bebauungsplanes umfasst ca. 3,47 ha und liegt im südlichen Gemarkungsgebiet der Gemeinde Ötigheim, südlich der Autobahn A5 im Gewann "Auf dem Gaisweg".   Diese im künftigen Bebauungsplan als Sondergebiet (SO) festgesetzte Fläche ist im rechtswirksamen Flächennutzungsplan als Fläche für die Landwirtschaft dargestellt. Zur Schaffung von Planungsrecht ist daher neben der Aufstellung des Bebauungsplans die Änderung des rechtswirksamen Flächennutzungsplanes erforderlich.   Die 15. FNP-Änderung und die Aufstellung des Bebauungsplanes sollen im Parallelverfahren durchgeführt werden. Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB erfolgt durch öffentliche Auslegung beim Fachbereich Stadt- und Grünplanung, Herrenstraße 15, 76437 Rastatt, 3. OG, Offenlageraum Nr. 3.24 sowie bei der Gemeinde Ötigheim, Rathaus, Schulstraße 3, Zimmer 13 während der Dienststunden in der Zeit vom   01.08. bis einschließlich 02.09.2022.   Neben dem FNP- Entwurf zur 15. Änderung (Plan und Begründung) vom 27.05.2022 liegen folgende Unterlagen mit umweltbezogenen Informationen aus:   ·Umweltbericht Entwurf vom 20.05.2022 mit Beschreibung und Bewertung der Schutzgüter Fläche und Boden - Wasser - Klima/Luft - Flora/Fauna inkl. Biotoptypen und Vegetation sowie artenschutzrechtlicher Betrachtung - Biodiversität - Landschaft - Mensch und menschliche Gesundheit - kulturelle und sonstige Sachgüter und Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und zum Ausgleich nachteiliger Auswirkungen ·Grünordnungsplan Im Umweltbericht und Grünordnungsplan stehen folgende umweltbezogene Informationen zu nachstehenden Schutzgütern (inkl. Bewertung der Beeinträchtigungsintensität) zur Verfügung: -Schutzgut Flora/Fauna inkl. Biotoptypen und Vegetation: Daten zu Schutzgebieten nach Naturschutzrecht und gesetzlich geschützten Biotopen gem. amtlicher Kartierung; überschlägige Zuordnung von Biotopen je nach Flächennutzung; Ersteinschätzung zu Tiergruppen/Arten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie unter der Maßgabe Erhalt Bäume innerhalb des Geltungsbereichs -Schutzgut Boden (inkl. Fläche): amtliche Bodeneinheiten-/ Bodenfunktionenkarten, Versiegelungsgrad, Altablagerungen. -Schutzgut Wasser: Wasserschutzgebiete. -Schutzgut Landschaftsbild und Erholung: Angaben zu Naturraum und Landschaftsbild. -Schutzgut Klima/Luft (inkl. Klimawandel): Angaben zur allgemeinen Klimalage, zu Wind und Durchlüftung sowie zum Lokalklima inkl. Bewertung -Schutzgut Mensch (inkl. Unfälle und Katastrophen): Nutzungen, Verkehr, Lärm -Schutzgut Kultur- und Sachgüter: keine Kulturgüter im Geltungsbereich bekannt   Weiterhin liegen umweltbezogene Stellungnahmen von Fachämtern, Behörden und Dienststellen zu folgenden Belangen vor: Bodenschutz, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Naturschutz, Geotechnik.   Die ausgelegten Unterlagen können zudem im Internet auf der Homepage der Stadt Rastatt eingesehen werden (www.rastatt.de; Rubrik Rathaus/Offenlage).   Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen zur Planung schriftlich oder mündlich zur Niederschrift beim Fachbereich Stadt- und Grünplanung der Stadtverwaltung Rastatt oder bei der Gemeinde Ötigheim abgegeben werden. Fristgerecht vorgebrachte Anregungen werden vom Gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Rastatt in öffentlicher Sitzung behandelt. Nicht fristgemäß abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung zum Flächennutzungsplan unberücksichtigt bleiben (§ 4a Abs. 6 BauGB).   Ferner wird darauf hingewiesen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 des UmwRG gem. § 7 Abs. 3 Satz 1 des UmwRG mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.   Rastatt, 21.07.2022 Für die Verwaltungsgemeinschaft der Oberbürgermeister der Stadt Rastatt Hans Jürgen Pütsch
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Ermittlung der eigenen CO2-Bilanz (15. Juli 2022)

Egal ob die Wahl des Mittagessens, große oder kleine Reisen, der Weg zur Arbeit, oder das alltägliche Leben in den eigenen vier Wänden: Alles was wir tun, beeinflusst unseren ganz persönlichen CO2-Ausstoß.
 
Der Ausstoß an CO2(-Äquivalenten) pro Person liegt in Deutschland derzeit bei durchschnittlich 11,2 Tonnen. Dem Umweltbundesamt zufolge, müsste jedoch jeder Mensch im Jahr unter einer Tonne CO2 ausstoßen um die Klimaziele der internationalen Staatengemeinschaft zu erreichen. Doch nur wer sich über die Auswirkungen der eigenen Handlungen bewusst ist, weiß an welchen Stellschrauben gedreht werden kann, um den eigenen CO2-Verbrauch zu senken.
 
Der CO2-Rechner des Klimafonds Mittelbaden bietet Ihnen deshalb die Möglichkeit Ihren persönlichen CO2-Ausstoß, unter Betrachtung der Faktoren Wohnen, Strom, Mobilität, Ernährung und sonstiger Konsum, zu errechnen.
 
https://klimaschutz-mittelbaden.de/
 
Mit dem notwendigen Bewusstsein kann jeder seine persönliche Klimaschutzbilanz, oft ohne großen Aufwand, verbessern. Der CO2-Rechner des Klimafonds ermöglicht Ihnen deshalb mit der Darstellung Ihres individuellen CO2-Szenarios zusätzlich einen Blick in die Zukunft und beantwortet Ihre Fragen auf dem Weg zur CO2-Neutralität.
 
Neben der reinen Berechnung der CO2-Bilanz bietet der Klimafonds Mittelbaden Privatpersonen, Unternehmen und öffentlichen Trägern die Möglichkeit, ihre nicht vermeidbaren CO2-Emissionen durch den Kauf von CO2-Zertifikaten auszugleichen. Auf diesem Weg können Sie für sich selbst, oder Ihr Unternehmen, eine CO2-Neutralität erreichen und gleichzeitig regionale Klimaprojekte unterstützen.

Naturschutzgebiete am Oberrhein zwischen Iffezheim und Mannheim (14. Juli 2022)

Kühlendes Nass an heißen Sommertagen: Der Wassersport ist auch in den Rheinauen und in Baggerseen gerade im Sommer sehr beliebt. Dabei ist zum Kanufahren in den letzten Jahren auch das Stand-up-Paddeln (SUP) als Wassersportart hinzugekommen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe informiert auf seiner Internetseite über die aktuellen Regelungen in Naturschutzgebieten. Wassersportlerinnen und Wassersportler können sich dort über die für sie geltenden Regelungen in Naturschutzgebieten zwischen Iffezheim und Mannheim (Landkreis Rastatt, Land- und Stadtkreis Karlsruhe, Rhein-Neckar-Kreis) informieren. In Naturschutzgebieten am Oberrhein zwischen Iffezheim und Mannheim gelten besondere Regeln: Das Kanufahren ist ausschließlich auf dem ausgewiesenen Kanuwanderweg durch die Altrheinauen und Baggerseen in den Naturschutzgebieten erlaubt. Es gelten feste Befahrungsstrecken sowie teilweise bestimmte Befahrungszeiten. Darüber hinaus darf nur an den dafür vorgesehenen Einstiegsstellen angelegt werden. An den sonstigen Ufern im Naturschutzgebiet ist das Anlegen zum Schutz der Wildtiere nicht gestattet. Kanufahrende werden gebeten, sich vor ihrer Fahrt über die Befahrungsregeln zu informieren. Hierfür steht der "Gewässerführer Baden-Württemberg" oder die Datenbank mit Befahrungsregelung des Kanu-Verbands Baden-Württemberg (www.kanu-bw.de ) zur Verfügung. Das SUP ist auf dem Kanuwanderweg in den Naturschutzgebieten dagegen nicht erlaubt. Daniel Raddatz, Referatsleiter des Naturschutzreferats am Regierungspräsidium Karlsruhe erläutert: "Enten und andere Wasservögel werden häufig von Wassersportlern gestört. Die Tiere fühlen sich durch die Bewegung und das Herannahen bedroht und fliegen auf. Die Wasservögel verlieren dabei viel Energie und werden beispielsweise bei der Nahrungssuche gestört. Ebenso kann es vorkommen, dass sie ihre Nester und Bruten verlassen." Tobias Korta, Referatsleiter des Naturschutzrechtreferats des Regierungspräsidiums Karlsruhe resümiert: "SUP bedeutet besonderen Stress für Wildtiere. Zum Schutz der Wildtiere wird deshalb das SUP in Naturschutzgebieten im Regierungsbezirk Karlsruhe nicht zugelassen. Naturschutzgebiete nehmen nur 2,5 Prozent der Landesfläche ein. Dies sind die wertvollsten natürlichen Relikte und Refugien für Wildtiere in unserem Land. Sie spielen für die Artenvielfalt und das Gleichgewicht der Natur eine ganz besondere Rolle. Daher versteht sich, dass gerade in den Naturschutzgebieten die Natur Vorrang haben muss." Wer natürliche oder naturnahe Gewässer gerne mit dem SUP-Board befahren möchte, wird gebeten, außerhalb der Naturschutzgebiete zu bleiben und die Regeln für ein naturverträgliches SUP einzuhalten. Damit können Störungen der Tiere vermieden werden. Es sollte beispielsweise nur in den Sommermonaten gepaddelt werden und ein Abstand von mindestens 300 Metern zu Ufern und Röhrichten sowie zu Wasservögeln eingehalten werden. Die Naturschutzbehörden am Regierungspräsidium Karlsruhe bitten alle Wassersportlerinnen und -sportler auf die Natur zu achten und die Regeln in den Naturschutzgebieten einzuhalten. Weitere Informationen zum SUP in Naturschutzgebieten finden Sie auf unserer Internetseite unter: https://rp.baden-wuerttem-berg.de/rpk/abt5/ref56/wassersport-in-naturschutzgebieten-am-oberrhein-iffez-heim-mannheim/ Verstöße gegen die Bestimmungen der Naturschutzgebiets-Verordnungen werden als Ordnungswidrigkeiten mit einem Bußgeld geahndet. Weitere Informationen: - Der "Knigge für Stehpaddler" wurde vom Landesbund für Vogelschutz Bayern erarbeitet und wird von der Naturschutzbehörde am Regierungspräsidium Karlsruhe empfohlen. https://www.lbv.de/news/details/stand-up-paddling-sup-gefaehrdet-ueber-winternde-und-rastende-wasservoegel/ - Naturschutzgebiete am Oberrhein zwischen Iffezheim und Mannheim: Ketscher Rheininsel, Rhein-Neckar-Kreis Altrhein Kleiner Bodensee, Stadt Karlsruhe Altrhein Neuburgweier, Landkreis Karlsruhe Rußheimer Altrhein-Elisabethenwört, Landkreis Karlsruhe Auer Köpfle - Illinger Altrhein - Motherner Wörth, Landkreis Rastatt Bremengrund, Landkreis Rastatt Rastatter Rheinaue, Landkreis Rastatt Silberweidenwald Steinmauern, Landkreis Rastatt - Im Daten- und Kartendienst Online der LUBW kann die genau Lage der Schutzgebiete und weitere Informationen recherchiert werden. www.udo.baden-wuerttemberg.de Alle Informationen finden Sie unter nachfolgendem Link: http://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt5/ref56/wassersport-in-naturschutzgebieten-am-oberrhein-iffezheim-mannheim#card-131367 
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Aus dem Gemeinderat vom 11.07.2022 (14. Juli 2022)

Bekanntgabe der in nicht-öffentlicher Sitzung am 20.06.2022 gefassten Beschlüsse
Der Vorsitzende informierte den Gemeinderat und die Öffentlichkeit über die in der nichtöffentlichen Sitzung vom 20.06.2022 gefasste Zustimmung zu einer Vereinbarung zur Schlussrechnung Rathausumbau sowie -erweiterung.


Realisierung von zwei Kiesgrubenbiotopen auf den Grundstücken Flst. Nrn. 1469 und 1476/1
Nach verschiedenen Abstimmungsgesprächen mit der Firma Sämann (Vorhabenträger), der Initiativgruppe Naturschutz Iffezheim e. V. (INI), dem Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz in Bühl (ILN) sowie den Landwirten, die die Flächen aktuell bewirtschaften und auch der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Rastatt, konnten zwei Flächen als mögliche Standorte für die Errichtung eines Kiesgrubenbiotops festgelegt werden. 
Ziel der Maßnahme ist die Schaffung von Feuchtbiotopen, die als Lebensraum für u.a. Amphibien wie Kreuzkröte, Wechselkröte und Laubfrosch sowie für Wasservögel wie Flussregenpfeifer, Teichrohrsänger und Wasserralle dienen. Zwischen den Kiesgrubenbiotopen und den Ackerflächen sollen Feldhecken aus Dornengebüsch gepflanzt werden.
Der Gemeinderat nahm die vorgestellte Planung zustimmend zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung die notwendigen Maßnahmen für die Realisierung der beiden Kiesgrubenbiotope umzusetzen. Hierzu gehört vor allem die Änderung der bestehenden landwirtschaftlichen Pachtverträge sowie der Abschluss einer Vereinbarung mit der Firma Sämann.
Der Beschluss erging unter dem Vorbehalt, dass der Gemeinderat die Verwaltung beauftragt hat, eine entsprechende finanzielle Entschädigung für die Nutzung der bereitgestellten Fläche auszuhandeln.

Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanagement mit dem Schwerpunkt klimafreundliche Wärme- und Kältenutzung; Vorstellung des Konzeptes
Seit 2019 gehört die Gemeinde Iffezheim einer Kooperation mit zehn weiteren Kommunen und dem Landkreis Rastatt für das "Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanagement mit dem Schwerpunkt klimafreundliche Wärme- und Kältenutzung im Landkreis Rastatt" an. Am 31.12.2021 wurde das entsprechende Klimaschutzkonzept, das die langfristige Entwicklungsperspektive für den Landkreis Rastatt und insbesondere für seine Kommunen im Bereich der klimafreundlichen Wärme- und Kältenutzung aufzeigt, fertiggestellt. Auf Grundlage der Bestandsanalyse, welche die kommunalen Gebäude sowie deren Energieverbräuche umfasst, wurden die Potenziale ermittelt.
Ein zentraler Baustein der kommunalen Wärmeplanung ist die Ausweisung von sogenannten Fokusgebieten. Sie stellen spezifische Ortsteile oder Quartiere innerhalb der Kommune dar, die insbesondere im Hinblick auf das Zwischenziel 2030 prioritär zu behandeln sind. Für die Gemeinde Iffezheim wurden zwei Fokusgebiete innerhalb des Ortsgebietes sowie das Gewerbegebiet "Erweiterung Industriegebiet" als drittes Fokusgebiet herausgearbeitet. Innerhalb dieser Gebiete können auf die Bedarfe angepasste Maßnahmen umgesetzt werden. Die Energieagentur Mittelbaden gGmbH beim Landratsamt Rastatt wird hierzu die Gemeinde und die Bürgerschaft entsprechend beraten und begleiten.
Der Gemeinderat nahm die Präsentation des Klimaschutzkonzepts einstimmig zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung mit der Abstimmung möglicher Maßnahmen mit der Energieagentur Mittelbaden gGmbH.


Grundsteuerreform - Vorstellung der durch den gemeinsamen Gutachterausschuss zum Stichtag 01.01.2022 ermittelten Bodenrichtwerte für Iffezheim
Für die reformierte Grundsteuer ab dem 01.01.2025 waren aktualisierte Bodenrichtwerte zum 01.01.2022 gefordert, da u.a. auf deren Grundlage die neuen Grundsteuermessbescheide erlassen und damit die Grundsteuer festgesetzt wird.
Iffezheim hatte sich 2018 dem "Gemeinsamen Gutachterausschuss bei der Großen Kreisstadt Rastatt"  (GGA) angeschlossen, der zum 1. April 2019 seine Arbeit aufgenommen hat. 
Die neu festgesetzten Bodenrichtwerte liegen seit dem 24.05.2022 vor und wurden im Gemeindeanzeiger am 17.06.2022 veröffentlicht.
Eine Einsichtnahme in die Bodenrichtwertkarte ist über folgende Plattformen möglich:
1.BORIS-BW (Zentrales Bodenrichtwertinformationssystem der Gutachterausschüsse in Baden-Württemberg). Aufruf über: www.gutachterausschuesse-bw.de
2.Homepage der Stadt Rastatt. Aufruf über: www.rastatt.de
3.Geschäftsstelle des gemeinsamen Gutachterausschusses, Herrenstraße 15 in 76437 Rastatt, Zimmer 4.14/4.15, während der üblichen Geschäftszeiten.
4.Homepage der Gemeinde Iffezheim
5.Internet-Portal www.grundsteuer-bw.de (hier sind auch weitere Informationen zur Grundsteuerreform enthalten).
Der Gemeinderat nahm die Vorstellung der Präsentation durch den vorsitzenden und Leiter der Geschäftsstelle des GGA, Ralf Buchholz, der zum Stichtag 01.01.2022 ermittelten Bodenrichtwerte für Iffezheim zur Kenntnis.

Neuer Vertragspartner für die Standorte der Mobilfunkantennenanlagen im Oberwald an der B 500 und bei der Staustufe
Bereits vor zwei Jahren hatte der Gemeinderat für die Standorte von Mobilfunkantennenanlagen im Oberwald an der B 500 und bei der Staustufe seine Zustimmung zum Abschluss eines Mietvertrages mit der Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) gegeben. Zwischenzeitlich haben die Mobilfunknetzbetreiber eine Vereinbarung zur geographischen Aufteilung von Ausbaubereichen über das komplette Bundesgebiet abgeschlossen, um das Ziel der Erfüllung der Versorgungsverpflichtung zu erreichen. In diesem Zusammenhang wurden die beiden genannten Standorte der Vodafone GmbH zugeteilt.
Um den Ausbau der Standorte möglich machen zu können, war es erforderlich, über Anpassung des Vertragspartners (bislang: DFMG) zu beraten und beschließen. Die Standorte und Mietverträge werden in diesem Zusammenhang nicht verändert. Neuer Vertragspartner wird die Vantage Towers AG als Infrastrukturdienstleister der Vodafone GmbH sein.

Bekanntmachung - Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Rastatt, 3. Änderung (14. Juli 2022)

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