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Aus dem Gemeindewald: Allmendteiler Schlut als Amphibienlaichgewässer naturnah gestaltet

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) aus Freiburg war landesweit auf der Suche nach möglichen Pilotprojekten zum Thema "Wasserrückhalt im Wald". Die Gemeinde Iffezheim hat sich daraufhin mit einem Vorschlag zur Verbesserung und naturnahen Gestaltung eines stark verlandeten Amphibienlaichgewässers in der Allmendteiler Schlut innerhalb des Gemeindewalds beworben und den Zuschlag für die Umsetzung dieser Maßnahme erhalten.
 
Bevor der Bagger an die Arbeit gehen konnte, war eine intensive Abstimmung mit verschiedenen Ämtern im Landratsamt vorausgegangen, da die Allmendteiler Schlut seit 1983 als flächenhaftes Naturdenkmal geschützt ist.
Wegen der aktuell vorherrschenden großen Trockenheit hatte die Baufirma ideale Bedingungen, um die Maßnahme in der letzten Woche zügig und mit sehr guter fachlicher Qualität auszuführen.
 
Entstanden ist ein abwechslungsreiches, gut strukturiertes Amphibienlaichgewässer mit Flachwasserzonen, Steilufern und erlenbestandenen Inseln, das geeignet ist, sowohl die dortigen Lebensbedingungen für verschiedene Amphibienarten zu verbessern, als auch zur Biotopvernetzung mit dem in der Nähe liegenden "Moorfroschparadies" beizutragen.
 
Bei der Abnahme zeigten sich alle Projektbeteiligten sehr erfreut über das Ergebnis. Die Maßnahme dient der Verbesserung der Lebensstätte für den Kammmolch, die Gelbbauchunke sowie für weitere Amphibienarten.
 
Bürgermeister Schmid zeigte sich sehr erfreut und stolz über dieses Vorzeigeprojekt und deren Umsetzung. Er bedankte sich bei der Inaugenscheinnahme vor Ort herzlich bei allen Beteiligten, darunter das ausführende Unternehmen, Forstrevierleiter Norbert Kelm, den beteiligten Behörden, Forstdirektor Clemens Erbacher, Michael Hug als fachlicher Begleiter und Planer und der Initiativgruppe Naturschutz Iffezheim sowie allen weiteren Projektbeteiligten für die Planung und Umsetzung der Maßnahme!

(Erstellt am 02. Oktober 2026)
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