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Neubau von Friedhofsanlagen; Vorstellung der Überplanung des Friedhofs Dipl. Ing. Leopold Sztatecsny vom Büro interplan stellte dem Gremium in der Sitzung das Raum- und Nutzungskonzept zur Überplanung des gesamten Friedhofs und langfristigen Deckung des zukünftigen Bedarfes vor. Hierbei soll das Angebot um zusätzliche Bestattungsformen wie u.a. die Einrichtung von halbanonymen Urnengräbern (Urnengrabstätten in Rasenfläche) hinter der Kapelle, die Anlegung von Urneninseln (gärtnergepflegt), Urnenbaumgräber und Urnenreihengräber sowie die Neuanlegung eines „Sternengartens“ neben der Aussegnungshalle erweitert werden. Der allgemein festzustellende Wandel in der Bestattungskultur (veränderte Familienstrukturen, wachsende Mobilität) und der Wunsch der Angehörigen nach weniger Pflegeaufwand, führen zu einer stetigen Zunahme des Anteils an Urnenbestattungen. Nur noch ein Drittel der Angehörigen entscheidet sich für eine Erdbestattung. Insbesondere für die Bestattung in einem Kolumbarium besteht eine große Nachfrage, sodass hier seitens der Gemeinde trotz der hohen Investitionskosten für weitere Kammern ein besonderer Handlungsbedarf gesehen wird. Vorgesehen ist zunächst eine schrittweise Umsetzung des Raum- und Nutzungskonzeptes, beginnend mit neun neuen Kindergrabfeldern und einem Grabrondell mit Skulptur, um künftig einen harmonischen Gedenk- und Aufenthaltsort anbieten zu können. Die weiteren Maßnahmen sollen ab dem Haushaltsjahr 2020 ff. sukzessive realisiert werden. Platznot wird auf dem Friedhof künftig kein Problem sein, da durch ablaufende Ruhezeiten Flächen nach und nach frei werden. Bei der Konzeption zusätzlicher neuer Bestattungsformen ist auch die Herstellung der Barrierefreiheit zur besseren Erreichbarkeit der Grabstätten ein besonderes Anliegen der Verwaltung. Für die Umsetzung der Gesamtmaßnahme in den kommenden Jahren sind mit Kosten in Höhe von 123.000 € zu rechnen. Der Gemeinderat beschloss die Umsetzung des vorgelegten Nutzungskonzeptes und eine schrittweise Umsetzung der einzelnen Maßnahmen, beginnend mit der Realisierung des „Sternengartens“ im Jahr 2019. Ortsstraßen und Plätze; Auftragsvergabe für Gehwegsanierung in der Karlstraße Des Weiteren erteilte der Gemeinderat am vergangenen Montag der Firma Lorenz aus Iffezheim den Auftrag zur Gehwegsanierung in der Karlstraße in Höhe von 49.210,69 €. Im Rahmen einer Besichtigung des Gehwegs durch den Bauausschuss im vergangenen Jahr wurde festgestellt, dass der Gehweg in einem Teilbereich erhebliche Schäden aufweist, welche sich u.a. durch mehrfache Aufgrabungen ergeben haben. Erlass einer Stellplatzsatzung gemäß § 74 Abs. 2 Landesbauordnung (LBO) Ebenfalls beschloss der Gemeinderat die Einleitung entsprechender Verfahrensschritte für den Erlass einer Stellplatzsatzung. Zur Begleitung des Verfahrens wurden seitens der Verwaltung bereits Angebote eingeholt, die Kosten werden auf rund 8.000 € beziffert. Der außerplanmäßigen Bereitstellung der erforderlichen Haushaltmittel wurde vom Gemeinderat zugestimmt. In Iffezheim liegt in großen Teilen des Innenbereichs (§ 34 BauGB) kein gültiger Bebauungsplan vor und somit keine explizite Stellplatzverpflichtung. Die Landesbauordnung für Baden-Württemberg (LBO) sieht für solche Fälle vor, dass bei der Errichtung von Gebäuden mit Wohnungen für jede Wohneinheit ein geeigneter Stellplatz herzustellen ist. Intention/Ziel der Verwaltung ist, durch eine Stellplatzsatzung dem erhöhten Parkdruck innerhalb des Ortes entgegenzuwirken und damit die Verkehrs- und Parksituation im Ortskern verbindlich zu regeln und damit auch mehr Verkehrssicherheit zu erreichen. Abberufung der bisherigen Gutachter des Gutachterausschusses der Gemeinde Iffezheim und Aufhebung der Gutachterausschussgebührensatzung bzw. Teilaufhebung der Verwaltungsgebührensatzung Des Weiteren beschloss der Gemeinderat am vergangenen Montag die Abbestellung der bisherigen Gutachter des Gutachterausschusses der Gemeinde Iffezheim Herbert König, Herbert Lorenz, Norbert Bosler, Michael Schneider und Alwin Merkel mit Wirkung zum 31. März 2019 sowie die Aufhebung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Erstattung von Gutachten durch den Gutachterausschuss (Gutachterausschussgebührensatzung)“ und der Punkte 14.1 und 14.2 der Verwaltungsgebührensatzung der Gemeinde Iffezheim mit Wirkung zum 31. März 2019. Mit der Bildung des neuen gemeinsamen Gutachterausschusses bei der Großen Kreisstadt zum 01. April 2019 waren die Gutachter des bestehenden Gutachterausschusses bei der Gemeinde Iffezheim abzubestellen. Für die Erhebung der Gebühren gilt zunächst im Rahmen einer Erstreckungssatzung die Gutachterausschussgebührensatzung der Stadt Rastatt. Eine Neufassung dieser Satzung ist innerhalb der nächsten zwölf Monate beabsichtigt. Der Vorsitzende dankte im Zuge der Behandlung des Tagesordnungspunktes den bisherigen Gutachtern für die jahrelange Zusammenarbeit und das geleistete Engagement. Er erachtet es als besonderes Glück, einen solch kompetenten Gutachterausschuss, welcher über Fachkunde sowie umfangreiche Erfahrungen verfügt, im Ort gehabt zu haben. Die Mitglieder haben dieses Ehrenamt mit viel Leidenschaft ausgeübt, was der Vorsitzende durch die Überreichung eines Geschenkkorbes zusätzlich an diesem Abend würdigte. Ein besonderer Dank ging an den langjährigen Vorsitzenden Herbert König, der an diesem Abend nicht anwesend sein konnte aber in den vielen Jahren hauptverantwortlich an der Spitze des Gutachterausschusses gestanden und diesen aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit großer Fachkompetenz geführt hatte. Auch dankte Bürgermeister Christian Schmid Herrn Dipl. Ing. Michael Schneider, welcher die Gemeinde Iffezheim zukünftig im gemeinsamen Gutachterausschuss bei der Großen Kreisstadt vertreten wird.                         Bildung eines Gemeindewahlausschuss für die Kommunalwahl 2019 – Neubesetzung eines Stellvertreters Der Gemeinderat bestellte Herrn Joachim Merkel als Stellvertreter des 2. Beisitzers in den Gemeindewahlausschuss für die Kommunalwahlen am 26. Mai 2019, da der bisherige Stelleninhaber für die Ausübung des Amtes nicht zur Verfügung steht. Bereits in seiner öffentlichen Sitzung am 14. Januar 2019 hat der Gemeinderat Beschluss über die Zusammensetzung des Gemeindewahlausschuss gefasst. Annahme von Spenden Des Weiteren beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung die Annahme einer Spende in Höhe von insgesamt 15.000 €. Anpassung des Verkaufspreises für Bauplätze im Neubaugebiet „Nördlich der Hauptstraße“ Mit sieben zu vier Gegenstimmen beschloss der Gemeinderat für das Baugebiet „Nördlich der Hauptstraße“ einen neuen Verkaufspreis in Höhe von 305 €/m² ab dem 01.04.2019. Der neue Verkaufspreis resultiert aus der Anpassung der Bodenrichtwerte durch den Gutachterausschuss. Die Neufestsetzung der Bodenrichtwerte war aufgrund des Anschlusses der Gemeinde Iffezheim an den gemeinsamen Gutachterausschuss der Großen Kreisstadt Rastatt zum 01.04.2019 erforderlich.  

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Waldbegehung und Gemeinderatssitzung anlässlich der Örtlichen Prüfung zur Forsteinrichtungserneuerung für die Jahre 2019-2028 Die diesjährige Waldbegehung des Gemeinderates fand am vergangenen Freitag statt. Einziges Thema war die Erneuerung der Forsteinrichtung für die Jahre 2019-2028, welche alle 10 Jahre auf der Agenda steht. Forsteinrichter Thomas Lehn und Forstdirektor Clemens Erbacher vom Forstamt Rastatt sowie Forstrevierleiter Norbert Kelm stellten dem anwesenden Personenkreis (bestehend aus Gemeinderat, Umweltausschuss, Verwaltung, Vereinsvorstandsmitgliedern, Jagdpächtern sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern) die Schwerpunkte der Waldbewirtschaftung für die nächsten zehn Jahre vor, welche im sogenannten Forsteinrichtungswerk festgehalten werden. Der erste Haltepunkt führte in den Niederwald. Dort gab Forsteinrichter Thomas Lehn zunächst einen allgemeinen Einblick über die Geschichte und Tradition der Forsteinrichtung. Ferner wurde hier das aufgrund des Klimawandels und insbesondere wegen des vergangenen Trockensommers auftretende Kiefersterben aufgezeigt. Das Ausmaß dieser Kalamität ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar und wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen. Je nach Schadensumfang müssen neue trockenheitsresistente Bäume, wie z. B. die Douglasie nachgepflanzt werden. Anschließend führte die Fahrt weiter in den Distrikt Geggenau, wo der Aufbau von Naturverjüngungsvorräten in Buntlaubholzbeständen und die waldbauliche Zielsetzung erörtert wurden. Dreh- und Angelpunkt hierbei ist der Einfluss des Rehwildes. Es wurde aufgezeigt, dass durch den Verbiss die Fortsetzung der Verjüngung und die Baumartenzusammensetzung gefährdet sind. Durch eine Intensivierung der Jagd auf Rehwild oder durch Pflanzung mit umfangreichen Wildschutzmaßnahmen kann der derzeitigen Situation Abhilfe geschaffen werden, allerdings bedeutet eine Pflanzung mit Wildschutz in der Folge eine zusätzliche finanzielle Belastung für den Haushalt. Als weitere Alternative wurde der Bau von Wildschutzzäunen oder das Aufstellen von Wuchshüllen mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen diskutiert. Fortgesetzt wurde die Begehung im Faschinenwald am sog. „Kuckuckswäldele“. Die Forstfachleute stellten an dieser Stelle eine mögliche Waldstilllegungsfläche vor. Hierbei handelt es sich um eine Fläche, in welcher aufgrund der vielfältigen Baumarten- und Biotopausstattung die Belange des Naturschutzes Vorrang vor der Holznutzung haben. Dieser Waldbestand könnte künftig mit Zustimmung des Gemeinderates aus der „forstwirtschaftlichen Nutzung“ herausgenommen und der Natur überlassen werden. Ein weiteres wichtiges Thema der Forsteinrichtungsplanung für die nächsten zehn Jahre ist die Holzernte. In einem Altpappelbestand im Faschinenwald wurde den Anwesenden exemplarisch verdeutlich, dass Holzerntemaßnahmen unter Beachtung des Natur- und Artenschutzes stattfinden werden. Forstrevierleiter Kelm wies darauf hin, dass in diesem Bestand nicht alles kahl geschlagen wird, sondern einzelne Baumgruppen (sog. Habitatbaumgruppen) bis zu ihrem natürlichen Zerfall für die Natur erhalten bleiben. Zum Abschluss der Waldbegehung wurde ein bereits ausgewiesenes Waldrefugium im Faschinenwald besichtigt. Hierbei wurde die Beachtung der Verkehrssicherungspflicht thematisiert, da auch in einem Waldrefugium Bäume, die beispielsweise für die Nutzer des angrenzenden landwirtschaftlichen Weges gefährlich werden können, gefällt werden müssen. Forstdirektor Clemens Erbacher wies darauf hin, dass diese gefällten Bäume nicht verwertet werden, sondern im Wald als Totholz liegen bleiben und damit geschützten Tier- und Pflanzarten als Lebensraum dienen. An diesem Exkursionspunkt würdigte Forstrevierleiter Norbert Kelm die gute Zusammenarbeit mit der Initiativgruppe Naturschutz Iffezheim, beispielsweise wurden hier neue Amphibien-Kleinstgewässer angelegt. In der anschließenden öffentlichen Gemeinderatssitzung im Sitzungsaal wurde durch Forsteinrichter Thomas Lehn die Forsteinrichtung für die Jahre 2019 – 2028 im Gemeindewald Iffezheim anhand einer Präsentation vorgestellt. Thomas Lehn erläuterte, dass die Forsteinrichtung aus den drei großen Teilbereichen „Erfassung des Waldzustandes“, „Würdigung der vollzogenen Maßnahmen der vergangenen 10 Jahre“ und „künftige Planung“ besteht. Bereits im Jahr 2017 hat der Gemeinderat eine Zielsetzung für den Gemeindewald beschlossen, die dem Forsteinrichter bei der Erstellung des umfangreichen Werkes als Arbeitsgrundlage diente. Thomas Lehn wies hierbei insbesondere auf die außerordentliche Baumartenvielfalt im Gemeindewald Iffezheim hin und hob dabei die Bedeutung des Gemeindewaldes sowohl für die Erholung der Bevölkerung als auch für die Belange des Natur- und Artenschutzes hervor. Bei der Vorstellung der künftigen Planung erklärte Forsteinrichter Thomas Lehn, dass aufgrund des Klimawandels die Walderhaltung oberste Priorität haben wird. Hier könne die Gemeinde einen aktiven Beitrag zur CO2-Absenkung in der Atmosphäre leisten. Der im Rahmen der Forsteinrichtung vorgeschlagene und beschlossene Hiebsatz in Höhe von 4,0 Efm/Jahr und Hektar orientiert sich am Vollzug der letzten zehn Jahre (Voreinrichtung 4,4 Efm/Jahr und Hektar). Ein wichtiges Thema wird künftig die Sicherung und Pflege der Jungbestände und Sicherung der Baumartenvielfalt im Gemeindewald, insbesondere auf der Hardt, sein. Diese werden weiterhin zu Investitionskosten und zusammen mit dem geringen Hiebsatz zu einer weiterhin angespannten Ertragslage führen. Im Ergebnis folgte der Gemeinderat den Empfehlungen/Planungen des Forsteinrichters und beschloss auf dieser Basis die Erneuerung der Forsteinrichtung für die Jahre 2019-2028.    

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