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Photovoltaik für die Astrid-Lindgren-Schule

Landrat Toni Huber und Bürgermeister Christian Schmid bei der Besichtigung des neuen Kindergartens „Storchennest“. (Foto: LRA)

Die kreiseigene Astrid-Lindgren-Schule soll auf dem Dach eine Photovoltaikanlage erhalten, mit der jährlich 88.000 kWh Energie erzeugt werden kann. Mit der so erzeugten regenerativen Energie soll eine aktive Kühlung des Schulgebäudes erfolgen. Das teilte Landrat Toni Huber dem Iffezheimer Bürgermeister Christian Schmid bei seinem Antrittsbesuch mit. Er bot an, die benachbarte gemeindeeigene Realschule mit dem überschüssigen erzeugten Strom zu versorgen. Auch sollen feststehende Sonnenschutzlamellen auf dem Glasdach des Treppenhauses montiert werden, um den sommerlichen Wärmeschutz zu verbessern. Im Pausenhof soll eine Videoüberwachungsanlage außerhalb der Schulzeit Vandalismus verhindern.

Landrat und Bürgermeister lobten die erfolgreiche Arbeit des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums mit Förderschwerpunkt Sprache. Schule und Schulkindergarten weisen eine konstante Gesamtschülerzahl von 170 bis 175 Schülerinnen und Schüler auf. Ebenso konstant ist die Erfolgsquote. Rund 95 Prozent der aus dem Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden stammenden Kinder können spätestens nach Klasse 4 eine Regelschule besuchen.

Beeindruckt war Landrat Toni Huber von der Gestaltung des neuen Kindergartens "Storchennest" am Weierweg. Bürgermeister Schmid dankte dem Landkreis für die Unterstützung während der Bauphase. Bis zur Fertigstellung der Kindertagestätte hat das Landratsamt der Katholischen Kirchengemeinde Räumlichkeiten des Schulkindergartens der Astrid-Lindgren-Schule zur Unterbringung der Kinder überlassen.

Bürgermeister Schmid erläuterte dem Landrat die Pläne zur Erweiterung des Industriegebietes östlich der L 75, die noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden soll. Thema beim Antrittsbesuch war auch eine Radwegverbindung in unmittelbarer Nähe der Wintersdorfer Brücke. Huber informierte über den aktuellen Stand des gemeinsamen Interreg-Projektes von Département Bas-Rhin und Landkreis Rastatt. In den nächsten Monaten sollen die Rahmenbedingungen zur Umsetzung der Planung besprochen werden. Das Auftaktgespräch wird am 24. September in Lauterbourg stattfinden. Schmid betonte, dass die Gemeinde Iffezheim großes Interesse an einer verbesserten grenzüberschreitenden Mobilität hat.

Ein weiteres Thema war die Flüchtlingsunterbringung. Die Anschlussunterbringung der Flüchtlinge in Iffezheim verlief laut Landrat Huber vorbildlich. Demnach hat die Gemeinde ihre Aufnahmeverpflichtung bereits für das Jahr 2020 erfüllt.

Landrat und Bürgermeister erörterten zudem die Auswirkung der PFC-Bodenbelastung für die landwirtschaftlichen Betriebe. Laut Huber kooperieren diese vorbildlich durch den Einbau von Aktivkohlefiltern und ständiger Kontrolle der Beregnungsbrunnen. Der Landrat verwies auf das vom Ministerium Ländlicher Raum finanzierte zweijährige Projekt mit der Pilotanlage zur Reinigung von Beregnungswasser für gärtnerische Kulturen in Haueneberstein. Es soll den Landwirten Möglichkeiten aufzeigen, mit der Problematik umzugehen.

Lob aus dem Landratsamt übermittelte der Landkreischef für die Maßnahme zur Erhal-tung des vom Aussterben bedrohten Moorfrosches. Für die Initiative des Kies- und Edelsplittwerks Iffezheim auf einem gemeindeeigenen Grundstück kann die Gemeinde Ökopunkte beantragen.

Schließlich freuten sich Landrat und Bürgermeister über den Erfolg des "Tags des Landkreises" beim diesjährigen Frühjahrsmeeting. Beide wünschen sich auch im kommenden Jahr eine Teilnahme.

(Erstellt am 27. September 2019)
 

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