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 Im Vorfeld der anstehenden Europa- und Kommunalwahlen am Sonntag, 26. Mai 2019 tauchte die Frage nach der Rechtslage beim Einwerfen von politischer Wahlwerbung durch Parteien/Wählergruppen oder Einzelbewerbern in private Hausbriefkästen auf. Zu diesem Thema  lassen sich auf Grundlage der aktuellen Rechtsprechung folgende allgemeingültigen Aussagen machen: Grundsätzlich ist der Einwurf von Werbe - und Informationsmaterial aller Art in private Hausbriefkästen erlaubt. Dies gilt damit zunächst sowohl für gewerbliche/kommerzielle Werbung von Firmen, als auch für politisches Informationsmaterial von Parteien. Eine gravierende Einschränkung ergibt sich allerdings dann, wenn der Adressat/Hauseigentümer einen sogenannten "zivilrechtlichen Unterlassungsanspruch" z. B. durch das Aufbringen eines Aufklebers mit der Aufschrift "Bitte keine Werbung einwerfen" o. ä. formuliert hat. Dieser allgemeinverbindliche  Unterlassungsanspruch entfaltet nach der gefestigten Rechtsprechung seine Wirkung ausdrücklich auch gegenüber jeder Art von politischer Werbung durch Parteien/Wählergruppen oder Einzelbewerbern. Hinweis "Bitte keine Werbung" bedeutet: Kein Erhalt von Wahlwerbung im Briefkasten. Dies wiederum gilt allerdings nicht für persönlich adressierte Post wie z. B. Erstwähleranschreiben, welche trotz Hinweis auf unerwünschte Werbung zulässig sind. Will ich Wahlwerbung erhalten? Wenn ja, was muss ich tun? Wer aber nur dem Einwurf gewerblicher Werbung widersprechen will und seitens Parteien/Wählergruppen oder Einzelbewerbern über deren Wahlprogramme etc. informiert werden möchte, weil ihn vielleicht die politische Werbung als Informationsquelle im Vorfeld der eigenen Wahlentscheidung interessiert, sollte dies deutlich zu erkennen geben. Dies kann z. B. durch einen kleinen ergänzenden Hinweis wie "Wahlwerbung erlaubt" geschehen oder durch Entfernen des entsprechenden Aufklebers "Bitte keine Werbung" bis zum Zeitpunkt der Wahlen. Wir bitten die Bevölkerung um Beachtung bei der Gestaltung ihrer Briefkästen. Auch bitten wir insbesondere die im anstehenden Wahlkampf aktiven Parteien und deren Austräger um Beachtung der Hinweise.

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Iffezheim (Hof) - „ Wie haben Sie ihre Geschäftsidee gefunden?“ „Welchen Herausforderungen mussten Sie sich stellen?“ „Haben Sie als selbstständiger Unternehmer eigentlich noch genügend Freizeit?“ Diesen und ähnlichen Fragen durfte sich Jungunternehmer Daniel Höllig, Gründer der avocado software engineering GmbH, bei seinem Besuch an der Maria-Gress-Schule stellen. Das Gründerinterview bildete das dritte Modul des „ Start-up BW Young Talents“-Projektes, bei dem die Maria-Gress-Schule in diesem Schuljahr teilnimmt (wir berichteten).   An den Projekttagen Mitte Februar schlüpfte eine Gruppe aus interessierten Schülerinnen und Schülern bereits im zweiten Projektmodul, dem „Innovation Workshop & Pitch“ in die Rolle von jungen Gründern. Ausgestattet mit Kreativitätstechniken, Strategien aus dem Bereich „Design Thinking“ und dem Business-Model „Canvas“ entwickelten die Jugendlichen unter Anleitung eines vierköpfigen Teams des Steinbeis-Innovationszentrums für Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim am Vormittag vielfältige kreative Geschäftsideen. Am Nachmittag pitchten die fiktiven Jungunternehmer ihre Geschäftsideen schließlich vor der prominenten Jury, bestehend aus dem Unternehmer Daniel Fallert, der Heilpraktikerin Elvira Schneider, dem Elternbeiratsvorsitzenden Andreas Fessenmeier sowie Brigitte Randt-Lange und Carsten Bangert als Vertreter Schulleitung.   Den Pitch für sich entscheiden konnte die Gruppe „Clean Up“, die sich mit einem Müllroboter der Verschmutzung der Natur, vor allem in Innenstädten, widmete. Vergangene Woche bereitete sich die Siegergruppe mit Hilfe eines Videocoachings durch die Steinbeis-Academy auf das Finale von Start-Up-BW vor: Am 09. April wird die erfolgreiche Schülergruppe dann gemeinsam mit Projektleiter Carsten Bangert im Jazzhaus in Freiburg ihre „grüne“ Geschäftsidee im sogenannten „Elevatorpitch“ vorstellen und sich somit der baden-württembergischen Konkurrenz stellen. Den Sonderpreis für die beste Teamarbeit erhielt die Gruppe „Straight way“ mit der Entwicklung eines akkubetriebenen Glätteisens. Die App „Airport Leader“, die Flugreisenden durch die oftmals verwirrenden Wege an Flughäfen lotsen soll, wurde mit dem Sonderpreis für Kreativität geehrt. Den Sonderpreis für die beste Präsentation ging an „Head up Helmet“, ein Motorradhelm mit integriertem Display, Mikrofon und Kopfhörern.   Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter https://www.startupbw.de/portfolio/young-talents/ .   Gemeinsam mit ihrer EWG-Lehrerin Brigitte Randt-Lange bereitete die Klasse R9a im Rahmen des dritten Projektmoduls schließlich zahlreiche Fragen rund um das Thema Gründertum und wirtschaftliche Selbstständigkeit vor. Jungunternehmer Daniel Höllig, selbst ein ehemaliger Schüler der Maria-Gress-Schule, gab geduldig Auskunft über die Gründungsgeschichte seines Unternehmens und seinen eigenen beruflichen Werdegang und versorgte die interessierten Zuhörer mit zahlreichen wertvollen Tipps aus erster Hand. Dabei kristallisierte sich heraus, dass es vor allem Zielstrebigkeit und Hartnäckigkeit braucht, um ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen: Rückschläge gehören am Anfang immer dazu. Daher gilt es, diese schwierige Anfangszeit mit einer ausgereiften Planung, einer guten Portion Selbstvertrauen, einer Prise Mut und vor allem Menschen, die an einen glauben und einen unterstützen, zu meistern.

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Karlsruhe (Hof) - Sich zielführend erklären, sich selbst und seine Ideen verkaufen und letztendlich mit einer guten Präsentation seine Ziele erreichen - das ist die Kernkompetenz der Präsentationsagentur Explain GmbH aus Karlsruhe - und das Kerngeschäft eines jeden Lehrers. Kein Wunder also, dass die Maria-Gress-Schule in Iffezheim und die Explain GmbH ihre bisherige Zusammenarbeit nun auf ein neues Level hoben und am vergangenen Donnerstag den Vertrag für ihre offizielle Bildungspartnerschaft im Rahmen des IHK-Projektes „Wirtschaft macht Schule“ unterzeichneten. Vor vier Jahren war die Explain GmbH zum ersten Mal an der Maria-Gress-Schule zu Gast, um die kommenden Absolventen fit für ihre Abschlusspräsentationen zu machen. Seit diesem Tag ist der Präsentorik-Vortrag im Oktober mittlerweile Tradition geworden. Um nun die Zusammenarbeit zwischen Schule und Unternehmen zu intensivieren und zu festigen, unterzeichneten Schule und Unternehmen ihren „Ehevertrag“ und besiegelten somit die offizielle Bildungspartnerschaft. Florian Bernard, Marketing und Sales Director von Explain, ist überzeugt davon, dass richtig gute Präsentationen sowohl Menschen als auch Märkte bewegen können, wie man nicht auch zuletzt an den Vorbildern von Explain, beispielsweise Steve Jobs, sehen kann. Das Konzept der „Präsentorik“ soll die Absolventenjahrgänge der MGS künftig nicht nur auf ihre mündlichen Abschlussprüfungen, sondern vor allem auch auf ihr späteres Leben vorbereiten. Das von Explain eigens entwickelte Modell der „Präsentorik“ vereint die drei Säulen „Mensch“, „Folie“ und „Inhalt“. Demnach baut jede gute Präsentation auf Inhalte mit einer begreifbaren Struktur und einer einprägsamen Story. Denn nur wer sich klar positioniert, seine Kernbotschaft übermittelt und dabei noch zielführend argumentiert, kann überzeugen. Um diese Inhalte dann zu transportieren, braucht es auf visueller Ebene bereichernde Folien mit emotionalen Bildern, die beim Publikum Aufmerksamkeit schaffen. Auf auditiver Ebene steht schließlich der Mensch selbst, der als Redner mit einem selbstsicheren, authentischen und ausdrucksstarken Vortrag seine Zuhörer begeistert. Rektor Carsten Bangert sieht das innovative Unternehmen als Vorbild, von dem auch er selbst noch etwas lernen könne. Seiner Meinung nach sollten Themen wie das Konzept der „Präsentorik“ künftig auch in die Lehramtsausbildung integriert werden, denn nur durch Emotionen könnten Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schülern kognitiv aktivieren. Aus Schülersicht ließe sich bemerken, dass sich seit der Zusammenarbeit mit Explain die Schnitte in den mündlichen Kompetenzprüfungen deutlich verbessert hätten, in den letzten vier Jahren sei die Note „mangelhaft“ aus den Abschlusszeugnissen verschwunden. Außerdem stelle das Unternehmen mit seinen Kreativberufen einen weiteren interessanten und bereichernden Partner im Konzept der Berufsorientierung der MGS dar. Bürgermeister Christian Schmid war sich sicher, dass sowohl Schule als auch Gemeinde mit der Explain GmbH auf das richtige Pferd setzen würden und die Bildungspartnerschaft eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten sei. Auch Alfons Moritz, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK im Bereich Aus- und Weiterbildung, zeigte sich erfreut und dankbar, den über 800 Bildungspartnerschaften der IHK-Region eine weitere offizielle Kooperation hinzufügen zu dürfen. Schließlich seien die heutigen Jugendlichen die Träger der zukunftsfördernden Leistungsfähigkeit von Deutschland. Und gerade auch für spätere Bewerbungen, bei denen es auf den ersten Eindruck ankäme, seien ein ordentliches Auftreten und die Fähigkeit, sich selbst zu präsentieren, wichtig.

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