Startseite

Aktuelles

Suche

In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Montag, 03.06.2019 fasste das Gremium folgende Beschlüsse:  Kletterpark "Nördlich der Hauptstraße" Der Gemeinderat legte bereits in der Sitzung am 17.12.2018 die erforderlichen Arbeiten zur Gestaltung des Landschaftsparks im Baugebiet "Nördlich der Hauptstraße" fest. Das Konzept hierfür beinhaltet die Umsetzung eines Kletterparks (Spielgeräte, Sitzmöglichkeiten, Pflanzarbeiten u. ä.) sowie die Bepflanzung des Lärmschutzwalls und der Pflanzbeete innerhalb des Baugebietes. Im ersten Schritt wurde nun zunächst die Ausschreibung zur Umsetzung des Kletterparks durchgeführt. Für die Vergabe der übrigen Arbeiten findet die Submission am 27.06.2019 statt. Das Gremium erteilte der Fa. grün+bau AG aus Sinzheim einstimmig den Auftrag zur Umsetzung der Arbeiten des Kletterparks. Die Auftragssumme beträgt hierbei 168.876,76 Euro (brutto). Nach Auskunft von Frau Trapp (Ingenieurbüro Wald + Corbe) soll die Ausführung der Arbeiten in den Monaten Juli bis November erfolgen.   Neubau eines sechsgruppigen Kindergartens im Weierweg Im Rahmen des Neubaus des sechsgruppigen Kindergartens im Weierweg erfolgte die Ausschreibung für die Schreinerarbeiten II, die Gestaltung der Außenanlage sowie für die Möblierung. Das Gremium erteilte hierbei einstimmig der Fa. Dreier aus Iffezheim den Auftrag zur Durchführung der Schreinerarbeiten II mit einer Auftragssumme von 99.650,00 Euro (brutto), der Fa. Zehnle aus Seelbach den Auftrag zur Gestaltung der Außenanlage mit einer Auftragssumme von 233.775,19 Euro (brutto) sowie der Fa. Wehrfritz aus Bad Rodach den Auftrag zur Lieferung der Erstausstattung in Höhe von 98.243,88 Euro (brutto).   Technische Instandhaltung der Kanäle und Pumpwerke;  Zustimmung zu überplanmäßigen Ausgaben Dieser Tagesordnungspunkt wurde zur erneuten Klärung der Honorarkosten vertagt.   Solarer Klärschlammtrockner; Auftragsvergabe für Neubespannung mit Folie Der solare Klärschlammtrockner (Gewächshaus und Wendemaschine) auf der Kläranlage wurde im Jahr 1999 installiert und diente einst der Trocknung des Klärschlamms, damit dieser in der Kompostierung verwertet werden konnte. Die Anlage wurde aufgrund der geänderten Entsorgungswege des Klärschlamms inzwischen stillgelegt. Seitdem dient das "Gewächshaus" der Kläranlage dem Bauhof zur Unterstellung von Gerätschaften. Aufgrund erheblicher Verschleißerscheinungen der Folie ist das Unterstellen von Geräten nur noch bedingt möglich. Es wurden daher Angebote zur Neubespannung eingeholt. Der Gemeinderat erteilte der Fa. Krötz aus Alfdorf einstimmig den Auftrag zur Lieferung und Montage der neuen Folie für den solaren Klärschlammtrockner. Die Auftragssumme beträgt 19.278,00 Euro (brutto).   Erweiterung der Klimaanlage im Rathaus Im Haushaltsplan des laufenden Jahres stehen für die Erweiterung der Klimaanlage des Rathauses Mittel in Höhe von 60.000 Euro zur Verfügung. Das Ing. Büro Nickel erstellte hierzu die entsprechenden Ausschreibungsunterlagen. Der Gemeinderat erteilte mehrheitlich der Fa. Heilenz aus Baden-Baden den Auftrag zur Erweiterung der bestehenden Klimaanlage. Der Auftrag beinhaltet die Klimatisierung von drei Büroräumen, dem Besprechungszimmer sowie des Bürgersaals im OG des Rathauses. Ferner stimmte der Gemeinderat in der Sitzung zusätzlich der Klimatisierung des Wartebereichs im OG zu. Hierfür ist mit weiteren Kosten von rund 8.000 Euro zu rechnen. Die Gesamtkosten einschließlich der Kosten für Maler-, Gipser- und Schreinerarbeiten sowie Nebenkosten belaufen sich damit auf rd. 65.000 Euro (brutto). Die aus der Auftragsvergabe resultierenden überplanmäßigen Ausgaben in Höhe von rd. 5.000 Euro wurden ebenfalls genehmigt.   Festlegung Straßenname im Bereich des Bebauungsplans "Erweiterung Industriegebiet" Im Geltungsbereich des neuen Bebauungsplans "Erweiterung Industriegebiet" entsteht eine neue Ringstraße, die einer Benennung bedarf. Der Gemeinderat folgte einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung, diese Ringstraße "Am Forlenspitzen" zu benennen.

mehr...

zur Neuaufstellung des Bebauungsplanes „Altes Sägewerksgelände“ mit örtlichen Bauvorschriften „Altes Sägewerksgelände“ und Beteiligung der Öffentlichkeit (Offenlage) gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) sowie Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB   Aufstellungsbeschluss Der Gemeinderat der Gemeinde Iffezheim hat am 13.05.2019 in öffentlicher Sitzung die Aufstellung des Bebauungsplanes „Altes Sägewerksgelände“ mit örtlichen Bauvorschriften „Altes Sägewerksgelände“ im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB beschlossen. In gleicher Sitzung wurde der Beschluss zur Beteiligung der Öffentlichkeit (Offenlage) nach § 3 Abs. 2 BauGB sowie der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB gefasst. Der Bebauungsplan wird ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt.   Ausgangslage ( Anlass, Ziel und Zweck der Planung) Mit der Neuaufstellung des Bebauungsplanes sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Neubau eines Feuerwehrhauses mit DRK-Depot geschaffen werden. Hintergrund sind vor allem die Anforderungen, die sich aus der Umsetzung des Feuerwehrgesetzes für Baden-Württemberg ergeben, die eine den örtlichen Verhältnissen entsprechende leistungsfähige Gemeindefeuerwehr notwendig machen. Im Rahmen der Aufstellung des Feuerwehrbedarfsplans wurde empfohlen, einen neuen Standort an zentraler Stelle in Iffezheim zu errichten. Begründet ist dies u. a. auch durch die Tatsache, dass an dem bisherigen Standort der beiden Einrichtungen, umfangreiche und teils sehr teure Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden müssten, was angesichts der fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten als nicht nachhaltig anzusehen ist. Das Gebäude entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Aufgrund der erforderlichen Berücksichtigung der entsprechenden Vorschriften, technischen Regeln und funktionalen Anforderungen ist ein neuer Standort dringend erforderlich. Feuerwehrstandorte stellen besondere Anforderungen bezüglich ihrer Erreichbarkeit durch die Feuerwehrleute (Ausrückzeit) und bezüglich der Erreichbarkeit eines Einsatzortes von der Feuerwache aus (Anfahrtszeit). Die äußerst kurze Hilfsfrist hat zur Folge, dass nur sehr wenige Standorte überhaupt geeignet sind, weite Teile des Gemeindegebietes abzudecken. Der unter feuerwehrtaktischen Gesichtspunkten einzige geeignete Standort ist deshalb der in Planung und zentraler Lage befindliche Standort an der K 3730 am südwestlichen Ortsrand von Iffezheim an der Hügelsheimer Straße. Die ausreichend große Grundstücksfläche für die gemeinsame Errichtung des Feuerwehrgebäudes und des Einsatzgebäudes der DRK ermöglicht durch entsprechende Anordnung von Gebäuden, Freiflächen und Zufahrten eine Optimierung der Abläufe im Einsatzfall.   Aufstellung des Bebauungsplanes im vereinfachten Verfahren Rechtsgrundlage für die Aufstellung des Bebauungsplanes bildet § 13a BauGB. Die Voraussetzungen für die Erfüllung der gemäß § 13a Abs. 1 Nr. 1 BauGB vorgegebenen Bestimmungen werden wie folgt zusammengefasst:   Mit der Neuaufstellung des Bebauungsplanes “Altes Sägewerksgelände” mit örtlichen Bauvorschriften „Altes Sägewerksgelände“ werden bereits überplante und bebaute Flächen im Innenbereich der Gemeinde Iffezheim als Gemeinbedarfsflächen der Bebauung zugeführt. Der Geltungsbereich der Neuaufstellung umfasst eine Fläche von ca. 4.800 m², also deutlich weniger als 20.000 m² und es wird die zulässige Grundflächenzahl festgesetzt. Gemäß § 13a Abs. 1 Ziffer 1 BauGB steht das durchgeführte Verfahren in keinem zeitlichen Zusammenhang mit anderen Planungen. Durch die Neuaufstellung des Bebauungsplanes wird weder die Zulässigkeit eines Vorhabens begründet, für welches die Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung oder nach Landesrecht unterliegt, noch bestehen Anhaltspunkte für die Beeinträchtigung von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie und von Vogelschutzgebieten nach der Vogelschutzrichtlinie. Im Hinblick auf die Überplanung eines bereits bebauten Baugebietes und die geringe Größe des Planungsumgriffs bestehen keine Anhaltspunkte, dass bei der Planung Pflichten zur Vermeidung und Begrenzung der Auswirkungen von schweren Unfällen nach § 50 Satz 1 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes zu beachten sind. Nach dem Grundsatz des sparsamen Umgangs mit Grund und Boden sollen durch die Nachverdichtung und Umnutzung des durch den Bebauungsplan überplanten Bereiches Flächen im Innenbereich der Gemeinde sinnvoll genutzt werden und somit eine zusätzliche Inanspruchnahme von Flächen vermieden werden. Somit sind die Kriterien zur Aufstellung eines Bebauungsplanes der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren erfüllt.   Räumlicher Geltungsbereich (siehe Anlage) (285,3 KiB )                        Beteiligung der Öffentlichkeit (Offenlage) nach § 3 Abs. 2 BauGB Gemäß § 3 Abs. 2 BauGB ist der Bauleitplan mit seiner Begründung für die Dauer eines Monats, mindestens jedoch für die Dauer von 30 Tagen, öffentlich auszulegen. Von einer Umweltprüfung mit Umweltbericht nach § 2 Abs. 4 BauGB wird gemäß § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB abgesehen. Auf eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit wird gemäß § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB verzichtet.   Zu diesem Zweck wird der Bauleitplan mit seiner Begründung in der Zeit vom 03.06.2019 bis einschließlich 03.07.2019 im Rathaus Iffezheim, Hauptstraße 54, im Raum OG 5 während der üblichen Dienstzeiten (Montag bis Freitag von 8:00 – 12.00 Uhr sowie Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr) zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. Darüber hinaus sind die Unterlagen in dieser Zeit auch auf der Homepage der Gemeinde Iffezheim unter www.iffezheim.de einsehbar.   Der Entwurf des Bebauungsplanes umfasst: - Zeichnerischer Teil Bebauungsplan „Altes Sägewerksgelände“ - Textteil Bebauungsplan „Altes Sägewerksgelände“ - Geltungsbereich „Altes Sägewerksgelände“ - Geotechnisches und umwelttechnisches Gutachten vom   19.05.2017, GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und   Umwelttechnik mbH & Co. KG, Karlsruhe   Anregungen zum Bebauungsplan können innerhalb der Auslegungsfrist schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der Gemeinde Iffezheim unter o. g. Kontaktdaten vorgebracht werden. Schriftliche Anregungen sollten die volle Anschrift der Unterzeichnenden und ggf. die Bezeichnung des betreffenden Grundstücks enthalten. Nicht fristgemäß abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung zum Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.      Iffezheim, 24. Mai 2019    gez. Christian Schmid Bürgermeister       Anlagen: Zeichnerischer Teil (1,482 MiB ) Geltungsbereich (285,3 KiB ) Textteil (1,295 MiB ) Geo- und Umwelttechnisches Gutachten (4,444 MiB )

mehr...

  Iffezheim (Hof) – „YOUrope - Es geht um dich!“ Unter diesem Motto gab der 66. Europäische Wettbewerb in diesem Jahr allen Kindern und Jugendlichen kurz vor den Wahlen zum Europäischen Parlament eine Stimme, um ihre Forderungen auf kreative Weise an die Politiker herantragen und sich aktiv einbringen zu können. Für die Maria-Gress-Schule war der Tag der Ehrungen ein ganz besonderer: Denn zeitgleich mit den Preisverleihungen fand an der Verbundschule auch die Juniorwahl zur Europawahl statt, bei der alle neunten und zehnten Klasse ihre Stimme abgeben und somit vor allem ihre Meinung kundtun durften.   Werner Henn, Vorsitzender der Europa-Union Kreisverband Baden-Baden/Rastatt, betonte in seiner Ansprache, dass Europa mehr als nur Verträge seien: „Europa ist ein Lebensgefühl. Europa sind wir!“ Mit den Arbeiten der kreativen Schülerinnen und Schüler könne man Europa im Kleinen gestalten. Herr Henn bedankte sich sowohl für das Engagement der talentierten Preisträger als auch für die Unterstützung durch Lehrer sowie Eltern. Der Europäische Wettbewerb ist einer der ältesten Schülerwettbewerbe und erreichte in diesem Jahr über 70.000 Jugendliche von 1.131 Schulen. Im Modul „Augen auf!“ machten die teilnehmenden Sechst- und Siebtklässler auf kleine Dinge in ihrem Alltag aufmerksam, die ihrer Meinung nach unverzichtbar sind, um das Leben in Europa zu bereichern. Arbeiten der Fünft- und Sechstklässler zum Thema „Parlament der Tiere“ zeigten, worüber sich die Tiere im Zoo wohl miteinander streiten oder verhandeln würden. Die achten Klassen stellten mit ihren Werken zum Thema „Influenced“ dar, inwieweit das Netz mit seinen Akteuren das Leben und Denken von Jugendlichen beeinflusst. Die Preisträger der Maria-Gress-Schule reichten dabei im Bereich Bildende Kunst Collagen, Gemälde, Zeichnungen oder Fotografien ein. Im Fach Deutsch überzeugten die Preisträger mit ihren selbstverfassten Elfchen. Rektor Carsten Bangert zeigte sich überaus erfreut über seine insgesamt 31 Preisträger und übergab gemeinsam mit dem schulinternen Organisationsteam bestehend aus Brigitte Schülj-Holl (Fachschaftsvorsitzende BK), Franziska Waltemate, Patricia Zopf und Truc Truong insgesamt 23 Ortspreise an Lias Fritz, Joleen Marin, Sophie Weber, Angelina Astarita, Nathalie Bernabé, Melike Gürbütz, Amelie Külgen, Jona Meier (alle R5), Viola Hauns, Leni Ruf, Mia Pollmann, Sophie Seitz, Laura Esposito, Annika Kirchner (alle R6), Klara Bleich, Simon Wilk, Elias Ziegler (alle R7a) sowie Fabienne Berger, Leonie Glanz, Alexandra Gorda, Elias Kistner, Daniel Vasilenko und Raymon Wiesner (alle R8). Marc-André Mangold (R6) erhielt einen Landespreis. Landespreise mit Bundespreisnominierungen gingen an Alina Ehler, Jara Mayer, Anastasie Reichert, Anais Rey, Joni Hoxha, James Lindt und Alexander Sushkov (alle R6). Neben der Preisverleihung zum Europäischen Wettbewerb wurden an diesem Tag auch die Preisträger des 61. Schülerwettbewerbes des Landtags Baden-Württemberg geehrt. Bürgermeister Christian Schmidt überbrachte die Glückwünsche von Landtagspräsidentin Aras und betonte, wie wichtig gerade in Wahlzeiten die politische Beteiligung der jungen Generation sei. Die Teilnahme an solchen Wettbewerben sei eine kreative Möglichkeit, Demokratie zu leben. Die insgesamt 3.420 Teilnehmenden des Schülerwettbewerbs des Landtages gestalteten in diesem Jahr Plakate, die auf die Situation von Kindern auf der ganzen Welt aufmerksam machen sollten. Hier durfte die Maria-Gress-Schule insgesamt 24 Preisträger verzeichnen. Einen dritten Preis für ihre Einzelarbeiten erhielten Yvonne Bergen, Daoud Berkouk, Valerie Bolender, Milena Göhner, Ben Krieg, Annika Martin, Soraya Pall, Leon Stepanovsky und Marie Weiland (alle R9) sowie Valeria Cantante, Stella Lohse, Alina-Marie Dirksen, Alessia Kühn, Niklas Dohms, André Wiesner, Sophia Eckert, Melina Windolph, Finn Kehrer, Tim Olschimke, Chiara Miccoli und Elina Weber (alle R9) jeweils für ihre Partnerarbeiten. Odisej Kutjakidi, Olivia Smuda und Tim Wetzel wurden jeweils mit dem zweiten Preis geehrt. Musikalisch umrahmt wurden die Feierlichkeiten von der Schulband der Maria-Gress-Schule unter der Leitung von Christina Heinrich.

mehr...

Iffezheim (Hof) - „ Wie haben Sie ihre Geschäftsidee gefunden?“ „Welchen Herausforderungen mussten Sie sich stellen?“ „Haben Sie als selbstständiger Unternehmer eigentlich noch genügend Freizeit?“ Diesen und ähnlichen Fragen durfte sich Jungunternehmer Daniel Höllig, Gründer der avocado software engineering GmbH, bei seinem Besuch an der Maria-Gress-Schule stellen. Das Gründerinterview bildete das dritte Modul des „ Start-up BW Young Talents“-Projektes, bei dem die Maria-Gress-Schule in diesem Schuljahr teilnimmt (wir berichteten).   An den Projekttagen Mitte Februar schlüpfte eine Gruppe aus interessierten Schülerinnen und Schülern bereits im zweiten Projektmodul, dem „Innovation Workshop & Pitch“ in die Rolle von jungen Gründern. Ausgestattet mit Kreativitätstechniken, Strategien aus dem Bereich „Design Thinking“ und dem Business-Model „Canvas“ entwickelten die Jugendlichen unter Anleitung eines vierköpfigen Teams des Steinbeis-Innovationszentrums für Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim am Vormittag vielfältige kreative Geschäftsideen. Am Nachmittag pitchten die fiktiven Jungunternehmer ihre Geschäftsideen schließlich vor der prominenten Jury, bestehend aus dem Unternehmer Daniel Fallert, der Heilpraktikerin Elvira Schneider, dem Elternbeiratsvorsitzenden Andreas Fessenmeier sowie Brigitte Randt-Lange und Carsten Bangert als Vertreter Schulleitung.   Den Pitch für sich entscheiden konnte die Gruppe „Clean Up“, die sich mit einem Müllroboter der Verschmutzung der Natur, vor allem in Innenstädten, widmete. Vergangene Woche bereitete sich die Siegergruppe mit Hilfe eines Videocoachings durch die Steinbeis-Academy auf das Finale von Start-Up-BW vor: Am 09. April wird die erfolgreiche Schülergruppe dann gemeinsam mit Projektleiter Carsten Bangert im Jazzhaus in Freiburg ihre „grüne“ Geschäftsidee im sogenannten „Elevatorpitch“ vorstellen und sich somit der baden-württembergischen Konkurrenz stellen. Den Sonderpreis für die beste Teamarbeit erhielt die Gruppe „Straight way“ mit der Entwicklung eines akkubetriebenen Glätteisens. Die App „Airport Leader“, die Flugreisenden durch die oftmals verwirrenden Wege an Flughäfen lotsen soll, wurde mit dem Sonderpreis für Kreativität geehrt. Den Sonderpreis für die beste Präsentation ging an „Head up Helmet“, ein Motorradhelm mit integriertem Display, Mikrofon und Kopfhörern.   Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter https://www.startupbw.de/portfolio/young-talents/ .   Gemeinsam mit ihrer EWG-Lehrerin Brigitte Randt-Lange bereitete die Klasse R9a im Rahmen des dritten Projektmoduls schließlich zahlreiche Fragen rund um das Thema Gründertum und wirtschaftliche Selbstständigkeit vor. Jungunternehmer Daniel Höllig, selbst ein ehemaliger Schüler der Maria-Gress-Schule, gab geduldig Auskunft über die Gründungsgeschichte seines Unternehmens und seinen eigenen beruflichen Werdegang und versorgte die interessierten Zuhörer mit zahlreichen wertvollen Tipps aus erster Hand. Dabei kristallisierte sich heraus, dass es vor allem Zielstrebigkeit und Hartnäckigkeit braucht, um ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen: Rückschläge gehören am Anfang immer dazu. Daher gilt es, diese schwierige Anfangszeit mit einer ausgereiften Planung, einer guten Portion Selbstvertrauen, einer Prise Mut und vor allem Menschen, die an einen glauben und einen unterstützen, zu meistern.

mehr...

Karlsruhe (Hof) - Sich zielführend erklären, sich selbst und seine Ideen verkaufen und letztendlich mit einer guten Präsentation seine Ziele erreichen - das ist die Kernkompetenz der Präsentationsagentur Explain GmbH aus Karlsruhe - und das Kerngeschäft eines jeden Lehrers. Kein Wunder also, dass die Maria-Gress-Schule in Iffezheim und die Explain GmbH ihre bisherige Zusammenarbeit nun auf ein neues Level hoben und am vergangenen Donnerstag den Vertrag für ihre offizielle Bildungspartnerschaft im Rahmen des IHK-Projektes „Wirtschaft macht Schule“ unterzeichneten. Vor vier Jahren war die Explain GmbH zum ersten Mal an der Maria-Gress-Schule zu Gast, um die kommenden Absolventen fit für ihre Abschlusspräsentationen zu machen. Seit diesem Tag ist der Präsentorik-Vortrag im Oktober mittlerweile Tradition geworden. Um nun die Zusammenarbeit zwischen Schule und Unternehmen zu intensivieren und zu festigen, unterzeichneten Schule und Unternehmen ihren „Ehevertrag“ und besiegelten somit die offizielle Bildungspartnerschaft. Florian Bernard, Marketing und Sales Director von Explain, ist überzeugt davon, dass richtig gute Präsentationen sowohl Menschen als auch Märkte bewegen können, wie man nicht auch zuletzt an den Vorbildern von Explain, beispielsweise Steve Jobs, sehen kann. Das Konzept der „Präsentorik“ soll die Absolventenjahrgänge der MGS künftig nicht nur auf ihre mündlichen Abschlussprüfungen, sondern vor allem auch auf ihr späteres Leben vorbereiten. Das von Explain eigens entwickelte Modell der „Präsentorik“ vereint die drei Säulen „Mensch“, „Folie“ und „Inhalt“. Demnach baut jede gute Präsentation auf Inhalte mit einer begreifbaren Struktur und einer einprägsamen Story. Denn nur wer sich klar positioniert, seine Kernbotschaft übermittelt und dabei noch zielführend argumentiert, kann überzeugen. Um diese Inhalte dann zu transportieren, braucht es auf visueller Ebene bereichernde Folien mit emotionalen Bildern, die beim Publikum Aufmerksamkeit schaffen. Auf auditiver Ebene steht schließlich der Mensch selbst, der als Redner mit einem selbstsicheren, authentischen und ausdrucksstarken Vortrag seine Zuhörer begeistert. Rektor Carsten Bangert sieht das innovative Unternehmen als Vorbild, von dem auch er selbst noch etwas lernen könne. Seiner Meinung nach sollten Themen wie das Konzept der „Präsentorik“ künftig auch in die Lehramtsausbildung integriert werden, denn nur durch Emotionen könnten Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schülern kognitiv aktivieren. Aus Schülersicht ließe sich bemerken, dass sich seit der Zusammenarbeit mit Explain die Schnitte in den mündlichen Kompetenzprüfungen deutlich verbessert hätten, in den letzten vier Jahren sei die Note „mangelhaft“ aus den Abschlusszeugnissen verschwunden. Außerdem stelle das Unternehmen mit seinen Kreativberufen einen weiteren interessanten und bereichernden Partner im Konzept der Berufsorientierung der MGS dar. Bürgermeister Christian Schmid war sich sicher, dass sowohl Schule als auch Gemeinde mit der Explain GmbH auf das richtige Pferd setzen würden und die Bildungspartnerschaft eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten sei. Auch Alfons Moritz, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK im Bereich Aus- und Weiterbildung, zeigte sich erfreut und dankbar, den über 800 Bildungspartnerschaften der IHK-Region eine weitere offizielle Kooperation hinzufügen zu dürfen. Schließlich seien die heutigen Jugendlichen die Träger der zukunftsfördernden Leistungsfähigkeit von Deutschland. Und gerade auch für spätere Bewerbungen, bei denen es auf den ersten Eindruck ankäme, seien ein ordentliches Auftreten und die Fähigkeit, sich selbst zu präsentieren, wichtig.

mehr...
 

Kontakt

GEMEINDEVERWALTUNG
IFFEZHEIM
   
Hauptstraße 54
76473 Iffezheim

Telefon / Fax 
+49 (7229) 605-0
+49 (7229) 605-70

E-Mail
gemeinde@iffezheim.de

Nützliche Links

Bürgerinfo-Portal

Datenschutzgrundverordnung

Grundbucheinsichtsstelle

Sanierungskonzept Ortskern II und Gemeindeentwicklungskonzept

Neubaugebiet "Nördlich der Hauptstraße"

Erweiterung Gewerbegebiet

Sonstiges