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Mit insgesamt 10 Tagesordnungspunkten hatte sich der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am Montag, 13.05.2019 zu befassen. Hierzu ergingen folgende Beschlüsse: Neubau eines Feuerwehrgerätehauses mit DRK-Depot Im Hinblick auf die vergaberechtlichen Rahmenbedingungen und zur Findung der besten Lösung für den zusätzlichen Raumbedarf und die funktionalen Anforderungen für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses mit DRK-Depot hat sich der Gemeinderat am 17. Dezember 2018 für die Durchführung eines Realisierungswettbewerbs nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW) entschieden. Der Wettbewerb wird als begrenzt offener Realisierungswettbewerb ausgelobt. Das Anforderungsprofil für die Teilnehmer wurde im Rahmen von Vorabstimmungen zwischen dem Architekturbüro Thiele und  der Feuerwehr bzw. DRK sowie innerhalb von zwei Arbeitskreissitzungen eruiert. Der Gemeinderat nahm die nun vorliegenden Auslobungsunterlagen mit den jeweiligen Raumprogrammen zur Kenntnis und beschloss diese mehrheitlich. Den dadurch anfallenden überplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 48.000 Euro für die Bereitstellung von Preisgeldern und Kosten für externe Preisrichter im Zuge der Auslobung wurde ebenfalls zugestimmt.   Aufstellung eines Bebauungsplanes "Altes Sägewerksgelände" Für die Realisierung des Feuerwehrgerätehauses mit DRK-Depot sollen durch die Aufstellung eines Bebauungsplanes die planungsrechtlichen Grundlagen und Rechtssicherheit geschaffen werden.  Hierzu empfahl die Verwaltung nach der Prüfung der Angebote, die Vergabe der Planungsleistungen an das Architekturbüro Thiele aus Freiburg zu vergeben. Für die Vergabe an dieses Architekturbüro spricht insbesondere, dass dieses bereits den Auftrag für die Vorbereitung eines VgV-Vergabeverfahrens/Realisierungswettbewerbs zum Neubau eines Feuerwehrhauses mit DRK-Depot auf dem gegenständlichen Gelände erhalten hat und über die derzeitigen Verfahrensschritte sowie aktuellen Planungsstand umfassend informiert ist. Das Gremium konnte dem Vorschlag der Verwaltung mehrheitlich folgen und stimmte der Vergabe der Planleistungen sowie den entstehenden außerplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 11.370,45 Euro zu. Hieraus folgend, gab der Gemeinderat grünes Licht für die Neuaufstellung des Bebauungsplanes "Altes Sägewerksgelände" und billigte den vorliegenden Planentwurf des Architekturbüros Thiele mit örtlichen Bauvorschriften, gemäß § 13 a BauGB, im beschleunigten Verfahren. Hierbei wurde auch die Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen der Offenlage gemäß § 3 Abs. 2 BauGB sowie die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 2 BauGB beschlossen.   Sanierung der Friedrichstraße; Auftragsvergabe für Kanalbau-, Wasserversorgungs-, Straßenbauarbeiten Im Rahmen der Haushaltsberatungen für das Haushaltsjahr 2019 wurde die Sanierung der Friedrichstraße beschlossen. Im Vorfeld fanden hierzu ausgiebige Gespräche mit den Anwohnern und Vereinsvertretern bezüglich der auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände stattfindenden Veranstaltungen statt. Das Gremium folgte dem vorliegenden Vergabevorschlag des Büros Wald+Corbe und erteilte einstimmig der Fa. Weiss aus Baden-Baden den Auftrag zur Sanierung der Friedrichstraße. Die Auftragssumme beträgt 517.650 Euro (brutto). In diesen Kosten sind Mittel für die Einrichtung von Versorgungspollern sowie Herstellung einer Stellfläche für einen Toilettenwagen enthalten.   Vorstellung der Wertschöpfungsanalyse der Galopprennbahn Iffezheim In ihrer Präsentation ging die Geschäftsführerin der Baden Racing GmbH, Jutta Hofmeister, auf die wesentlichen Kennzahlen der, so Hofmeister "renommiertesten Galopprennbahn Deutschlands", ein. Auf die Freifläche von 292.000 m² mit rd. 20.000 Stehplätzen, 4.000 Tribünenplätzen  und rd. 110.000 Galopprennbesuchern pro Jahr mit einer Gesamtsumme der Rennpreise von ca. 2, 7 Mio. Euro und ca. 6 Mio. Euro Wettumsatz könne Baden Racing in Zeiten schwieriger Bedingungen im Galopprennsport stolz sein. Als attraktiv bezeichnete sie die Eventmöglichkeiten für 50 - 20.000 Personen für private Anlässe, Kultur und Sport. Side Events wie Ladies Day, Familientag oder KSC-Renntag machen die Renntage zu Erlebnissen für die ganze Familie. Überregionale Medienpräsenz für alle beteiligten Marken, wie TV Übertragungen u.a. von ARD, ZDF, SWR, CNN, Eurosport, Sky Sport News, sowie über 60 Presseakkreditierungen aus dem In- und Ausland sorgen für eine breit gefächerte Außenwirkung. Ferner erfolge die Live-Übertragung des "Longines Großen Preis von Baden" in 15 Ländern. Hinsichtlich der finanziellen Ausrichtung ging die Geschäftsführerin auf die wesentlichen drei Säulen inkl. Deckungsbeitrag der Einnahmegenerierung (Galopprennen 72 %, Trainingszentrale 18 % und Drittveranstaltungen 10 %) detailliert ein.  Für die Investitionsunterstützung 2016 - 2019 von insgesamt 1,2 Mio. Euro, von denen 500.000 Euro durch die Gemeinde erbracht wurden, sprach sie im Namen von Baden Racing dem Gemeinderat ihren Dank aus. Die Galopprennbahn generiere für die Region eine Wertschöpfung von rd. 14 Mio. Euro jährlich, wie die dwif-Stufe aus dem Jahr 2017 belege. Demnach entfallen auf Übernachtungsgäste etwa 7,8 Mio. Euro, auf Einheimische ca. 2,2 Mio. Euro und etwa 4 Mio. Euro auf Tagesgäste. Dennoch weise die wirtschaftliche Entwicklung ein rotes Ergebnis aus, das sich 2015 bis 2018 jedoch von -931.951 Euro (2015) auf -325.000 Euro (2018) positiv entwickelt habe.  Die Betreiber hätten sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden zwei Jahren eine ausgeglichene Bilanz vorzulegen.   Neubau von Friedhofsanlagen; Abschluss eines Architektenvertrages für Freianlagen In der Sitzung vom 18.03.2019 beschloss der Gemeinderat die Schaffung weiterer Bestattungsmöglichkeiten auf dem Friedhof. Hierzu stimmte das Gremium nunmehr folgerichtig dem Architektenvertrag für Freianlagen mit dem Friedhofsplaner, Herrn Sztatecsny, einstimmig zu.   Spielplatz "Bahnhofsanlage"; Auftragsvergabe für Tiefbauarbeiten Der Gemeinderat erteilte der Fa. Lorenz aus Iffezheim einstimmig den Auftrag zur Durchführung der erforderlichen Tiefbauarbeiten im Rahmen der Einrichtung des Spielplatzes an der Bahnhofsanlage. Die Auftragssumme beträgt 20.341,98 Euro.    Langzeitarchivierung digitaler Unterlagen; Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung Seit Jahrzehnten betreiben die Kommunalen Rechenzentren elektronische Fachverfahren im Auftrag von Städten, Gemeinden, Stadt- und Landkreisen. Dauerhaft aufzubewahrende digitale Unterlagen müssen entsprechend § 7 Landesarchivgesetz Baden-Württemberg in ein Langzeitarchiv (z. B. DIMAG - Digitales Magazin) überführt werden. Im Rahmen einer diesbezüglichen  Bürgermeisterversammlung wurde die Thematik der digitalen Langzeitarchivierung den Vertretern der Landkreiskommunen vorgestellt. Wie eine im Anschluss erfolgte Abfrage bei den kreisangehörigen Städten und Gemeinden ergeben hatte, bekundeten alle 19 Gemeinden ohne hauptamtliches Archivpersonal ihr Interesse, dass der Landkreis ab dem Jahre 2020 die langzeitarchivgerechte Bearbeitung der jeweiligen digitalen Unterlagen im Digitalen Kommunalen Langzeitarchiv bei ITEOS übernehmen soll. Der Gemeinderat stimmte der hierfür erforderlichen Verwaltungsvereinbarung mit dem Landkreis mehrheitlich zu. Die jährlichen Kosten belaufen sich ab dem Jahr 2020 auf rd. 5.600 Euro.

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 Im Vorfeld der anstehenden Europa- und Kommunalwahlen am Sonntag, 26. Mai 2019 tauchte die Frage nach der Rechtslage beim Einwerfen von politischer Wahlwerbung durch Parteien/Wählergruppen oder Einzelbewerbern in private Hausbriefkästen auf. Zu diesem Thema  lassen sich auf Grundlage der aktuellen Rechtsprechung folgende allgemeingültigen Aussagen machen: Grundsätzlich ist der Einwurf von Werbe - und Informationsmaterial aller Art in private Hausbriefkästen erlaubt. Dies gilt damit zunächst sowohl für gewerbliche/kommerzielle Werbung von Firmen, als auch für politisches Informationsmaterial von Parteien. Eine gravierende Einschränkung ergibt sich allerdings dann, wenn der Adressat/Hauseigentümer einen sogenannten "zivilrechtlichen Unterlassungsanspruch" z. B. durch das Aufbringen eines Aufklebers mit der Aufschrift "Bitte keine Werbung einwerfen" o. ä. formuliert hat. Dieser allgemeinverbindliche  Unterlassungsanspruch entfaltet nach der gefestigten Rechtsprechung seine Wirkung ausdrücklich auch gegenüber jeder Art von politischer Werbung durch Parteien/Wählergruppen oder Einzelbewerbern. Hinweis "Bitte keine Werbung" bedeutet: Kein Erhalt von Wahlwerbung im Briefkasten. Dies wiederum gilt allerdings nicht für persönlich adressierte Post wie z. B. Erstwähleranschreiben, welche trotz Hinweis auf unerwünschte Werbung zulässig sind. Will ich Wahlwerbung erhalten? Wenn ja, was muss ich tun? Wer aber nur dem Einwurf gewerblicher Werbung widersprechen will und seitens Parteien/Wählergruppen oder Einzelbewerbern über deren Wahlprogramme etc. informiert werden möchte, weil ihn vielleicht die politische Werbung als Informationsquelle im Vorfeld der eigenen Wahlentscheidung interessiert, sollte dies deutlich zu erkennen geben. Dies kann z. B. durch einen kleinen ergänzenden Hinweis wie "Wahlwerbung erlaubt" geschehen oder durch Entfernen des entsprechenden Aufklebers "Bitte keine Werbung" bis zum Zeitpunkt der Wahlen. Wir bitten die Bevölkerung um Beachtung bei der Gestaltung ihrer Briefkästen. Auch bitten wir insbesondere die im anstehenden Wahlkampf aktiven Parteien und deren Austräger um Beachtung der Hinweise.

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  Iffezheim (Hof) – „YOUrope - Es geht um dich!“ Unter diesem Motto gab der 66. Europäische Wettbewerb in diesem Jahr allen Kindern und Jugendlichen kurz vor den Wahlen zum Europäischen Parlament eine Stimme, um ihre Forderungen auf kreative Weise an die Politiker herantragen und sich aktiv einbringen zu können. Für die Maria-Gress-Schule war der Tag der Ehrungen ein ganz besonderer: Denn zeitgleich mit den Preisverleihungen fand an der Verbundschule auch die Juniorwahl zur Europawahl statt, bei der alle neunten und zehnten Klasse ihre Stimme abgeben und somit vor allem ihre Meinung kundtun durften.   Werner Henn, Vorsitzender der Europa-Union Kreisverband Baden-Baden/Rastatt, betonte in seiner Ansprache, dass Europa mehr als nur Verträge seien: „Europa ist ein Lebensgefühl. Europa sind wir!“ Mit den Arbeiten der kreativen Schülerinnen und Schüler könne man Europa im Kleinen gestalten. Herr Henn bedankte sich sowohl für das Engagement der talentierten Preisträger als auch für die Unterstützung durch Lehrer sowie Eltern. Der Europäische Wettbewerb ist einer der ältesten Schülerwettbewerbe und erreichte in diesem Jahr über 70.000 Jugendliche von 1.131 Schulen. Im Modul „Augen auf!“ machten die teilnehmenden Sechst- und Siebtklässler auf kleine Dinge in ihrem Alltag aufmerksam, die ihrer Meinung nach unverzichtbar sind, um das Leben in Europa zu bereichern. Arbeiten der Fünft- und Sechstklässler zum Thema „Parlament der Tiere“ zeigten, worüber sich die Tiere im Zoo wohl miteinander streiten oder verhandeln würden. Die achten Klassen stellten mit ihren Werken zum Thema „Influenced“ dar, inwieweit das Netz mit seinen Akteuren das Leben und Denken von Jugendlichen beeinflusst. Die Preisträger der Maria-Gress-Schule reichten dabei im Bereich Bildende Kunst Collagen, Gemälde, Zeichnungen oder Fotografien ein. Im Fach Deutsch überzeugten die Preisträger mit ihren selbstverfassten Elfchen. Rektor Carsten Bangert zeigte sich überaus erfreut über seine insgesamt 31 Preisträger und übergab gemeinsam mit dem schulinternen Organisationsteam bestehend aus Brigitte Schülj-Holl (Fachschaftsvorsitzende BK), Franziska Waltemate, Patricia Zopf und Truc Truong insgesamt 23 Ortspreise an Lias Fritz, Joleen Marin, Sophie Weber, Angelina Astarita, Nathalie Bernabé, Melike Gürbütz, Amelie Külgen, Jona Meier (alle R5), Viola Hauns, Leni Ruf, Mia Pollmann, Sophie Seitz, Laura Esposito, Annika Kirchner (alle R6), Klara Bleich, Simon Wilk, Elias Ziegler (alle R7a) sowie Fabienne Berger, Leonie Glanz, Alexandra Gorda, Elias Kistner, Daniel Vasilenko und Raymon Wiesner (alle R8). Marc-André Mangold (R6) erhielt einen Landespreis. Landespreise mit Bundespreisnominierungen gingen an Alina Ehler, Jara Mayer, Anastasie Reichert, Anais Rey, Joni Hoxha, James Lindt und Alexander Sushkov (alle R6). Neben der Preisverleihung zum Europäischen Wettbewerb wurden an diesem Tag auch die Preisträger des 61. Schülerwettbewerbes des Landtags Baden-Württemberg geehrt. Bürgermeister Christian Schmidt überbrachte die Glückwünsche von Landtagspräsidentin Aras und betonte, wie wichtig gerade in Wahlzeiten die politische Beteiligung der jungen Generation sei. Die Teilnahme an solchen Wettbewerben sei eine kreative Möglichkeit, Demokratie zu leben. Die insgesamt 3.420 Teilnehmenden des Schülerwettbewerbs des Landtages gestalteten in diesem Jahr Plakate, die auf die Situation von Kindern auf der ganzen Welt aufmerksam machen sollten. Hier durfte die Maria-Gress-Schule insgesamt 24 Preisträger verzeichnen. Einen dritten Preis für ihre Einzelarbeiten erhielten Yvonne Bergen, Daoud Berkouk, Valerie Bolender, Milena Göhner, Ben Krieg, Annika Martin, Soraya Pall, Leon Stepanovsky und Marie Weiland (alle R9) sowie Valeria Cantante, Stella Lohse, Alina-Marie Dirksen, Alessia Kühn, Niklas Dohms, André Wiesner, Sophia Eckert, Melina Windolph, Finn Kehrer, Tim Olschimke, Chiara Miccoli und Elina Weber (alle R9) jeweils für ihre Partnerarbeiten. Odisej Kutjakidi, Olivia Smuda und Tim Wetzel wurden jeweils mit dem zweiten Preis geehrt. Musikalisch umrahmt wurden die Feierlichkeiten von der Schulband der Maria-Gress-Schule unter der Leitung von Christina Heinrich.

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Iffezheim (Hof) - „ Wie haben Sie ihre Geschäftsidee gefunden?“ „Welchen Herausforderungen mussten Sie sich stellen?“ „Haben Sie als selbstständiger Unternehmer eigentlich noch genügend Freizeit?“ Diesen und ähnlichen Fragen durfte sich Jungunternehmer Daniel Höllig, Gründer der avocado software engineering GmbH, bei seinem Besuch an der Maria-Gress-Schule stellen. Das Gründerinterview bildete das dritte Modul des „ Start-up BW Young Talents“-Projektes, bei dem die Maria-Gress-Schule in diesem Schuljahr teilnimmt (wir berichteten).   An den Projekttagen Mitte Februar schlüpfte eine Gruppe aus interessierten Schülerinnen und Schülern bereits im zweiten Projektmodul, dem „Innovation Workshop & Pitch“ in die Rolle von jungen Gründern. Ausgestattet mit Kreativitätstechniken, Strategien aus dem Bereich „Design Thinking“ und dem Business-Model „Canvas“ entwickelten die Jugendlichen unter Anleitung eines vierköpfigen Teams des Steinbeis-Innovationszentrums für Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim am Vormittag vielfältige kreative Geschäftsideen. Am Nachmittag pitchten die fiktiven Jungunternehmer ihre Geschäftsideen schließlich vor der prominenten Jury, bestehend aus dem Unternehmer Daniel Fallert, der Heilpraktikerin Elvira Schneider, dem Elternbeiratsvorsitzenden Andreas Fessenmeier sowie Brigitte Randt-Lange und Carsten Bangert als Vertreter Schulleitung.   Den Pitch für sich entscheiden konnte die Gruppe „Clean Up“, die sich mit einem Müllroboter der Verschmutzung der Natur, vor allem in Innenstädten, widmete. Vergangene Woche bereitete sich die Siegergruppe mit Hilfe eines Videocoachings durch die Steinbeis-Academy auf das Finale von Start-Up-BW vor: Am 09. April wird die erfolgreiche Schülergruppe dann gemeinsam mit Projektleiter Carsten Bangert im Jazzhaus in Freiburg ihre „grüne“ Geschäftsidee im sogenannten „Elevatorpitch“ vorstellen und sich somit der baden-württembergischen Konkurrenz stellen. Den Sonderpreis für die beste Teamarbeit erhielt die Gruppe „Straight way“ mit der Entwicklung eines akkubetriebenen Glätteisens. Die App „Airport Leader“, die Flugreisenden durch die oftmals verwirrenden Wege an Flughäfen lotsen soll, wurde mit dem Sonderpreis für Kreativität geehrt. Den Sonderpreis für die beste Präsentation ging an „Head up Helmet“, ein Motorradhelm mit integriertem Display, Mikrofon und Kopfhörern.   Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter https://www.startupbw.de/portfolio/young-talents/ .   Gemeinsam mit ihrer EWG-Lehrerin Brigitte Randt-Lange bereitete die Klasse R9a im Rahmen des dritten Projektmoduls schließlich zahlreiche Fragen rund um das Thema Gründertum und wirtschaftliche Selbstständigkeit vor. Jungunternehmer Daniel Höllig, selbst ein ehemaliger Schüler der Maria-Gress-Schule, gab geduldig Auskunft über die Gründungsgeschichte seines Unternehmens und seinen eigenen beruflichen Werdegang und versorgte die interessierten Zuhörer mit zahlreichen wertvollen Tipps aus erster Hand. Dabei kristallisierte sich heraus, dass es vor allem Zielstrebigkeit und Hartnäckigkeit braucht, um ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen: Rückschläge gehören am Anfang immer dazu. Daher gilt es, diese schwierige Anfangszeit mit einer ausgereiften Planung, einer guten Portion Selbstvertrauen, einer Prise Mut und vor allem Menschen, die an einen glauben und einen unterstützen, zu meistern.

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Karlsruhe (Hof) - Sich zielführend erklären, sich selbst und seine Ideen verkaufen und letztendlich mit einer guten Präsentation seine Ziele erreichen - das ist die Kernkompetenz der Präsentationsagentur Explain GmbH aus Karlsruhe - und das Kerngeschäft eines jeden Lehrers. Kein Wunder also, dass die Maria-Gress-Schule in Iffezheim und die Explain GmbH ihre bisherige Zusammenarbeit nun auf ein neues Level hoben und am vergangenen Donnerstag den Vertrag für ihre offizielle Bildungspartnerschaft im Rahmen des IHK-Projektes „Wirtschaft macht Schule“ unterzeichneten. Vor vier Jahren war die Explain GmbH zum ersten Mal an der Maria-Gress-Schule zu Gast, um die kommenden Absolventen fit für ihre Abschlusspräsentationen zu machen. Seit diesem Tag ist der Präsentorik-Vortrag im Oktober mittlerweile Tradition geworden. Um nun die Zusammenarbeit zwischen Schule und Unternehmen zu intensivieren und zu festigen, unterzeichneten Schule und Unternehmen ihren „Ehevertrag“ und besiegelten somit die offizielle Bildungspartnerschaft. Florian Bernard, Marketing und Sales Director von Explain, ist überzeugt davon, dass richtig gute Präsentationen sowohl Menschen als auch Märkte bewegen können, wie man nicht auch zuletzt an den Vorbildern von Explain, beispielsweise Steve Jobs, sehen kann. Das Konzept der „Präsentorik“ soll die Absolventenjahrgänge der MGS künftig nicht nur auf ihre mündlichen Abschlussprüfungen, sondern vor allem auch auf ihr späteres Leben vorbereiten. Das von Explain eigens entwickelte Modell der „Präsentorik“ vereint die drei Säulen „Mensch“, „Folie“ und „Inhalt“. Demnach baut jede gute Präsentation auf Inhalte mit einer begreifbaren Struktur und einer einprägsamen Story. Denn nur wer sich klar positioniert, seine Kernbotschaft übermittelt und dabei noch zielführend argumentiert, kann überzeugen. Um diese Inhalte dann zu transportieren, braucht es auf visueller Ebene bereichernde Folien mit emotionalen Bildern, die beim Publikum Aufmerksamkeit schaffen. Auf auditiver Ebene steht schließlich der Mensch selbst, der als Redner mit einem selbstsicheren, authentischen und ausdrucksstarken Vortrag seine Zuhörer begeistert. Rektor Carsten Bangert sieht das innovative Unternehmen als Vorbild, von dem auch er selbst noch etwas lernen könne. Seiner Meinung nach sollten Themen wie das Konzept der „Präsentorik“ künftig auch in die Lehramtsausbildung integriert werden, denn nur durch Emotionen könnten Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schülern kognitiv aktivieren. Aus Schülersicht ließe sich bemerken, dass sich seit der Zusammenarbeit mit Explain die Schnitte in den mündlichen Kompetenzprüfungen deutlich verbessert hätten, in den letzten vier Jahren sei die Note „mangelhaft“ aus den Abschlusszeugnissen verschwunden. Außerdem stelle das Unternehmen mit seinen Kreativberufen einen weiteren interessanten und bereichernden Partner im Konzept der Berufsorientierung der MGS dar. Bürgermeister Christian Schmid war sich sicher, dass sowohl Schule als auch Gemeinde mit der Explain GmbH auf das richtige Pferd setzen würden und die Bildungspartnerschaft eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten sei. Auch Alfons Moritz, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK im Bereich Aus- und Weiterbildung, zeigte sich erfreut und dankbar, den über 800 Bildungspartnerschaften der IHK-Region eine weitere offizielle Kooperation hinzufügen zu dürfen. Schließlich seien die heutigen Jugendlichen die Träger der zukunftsfördernden Leistungsfähigkeit von Deutschland. Und gerade auch für spätere Bewerbungen, bei denen es auf den ersten Eindruck ankäme, seien ein ordentliches Auftreten und die Fähigkeit, sich selbst zu präsentieren, wichtig.

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