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Festsetzung der Grundsteuer 2023

§ 27 des Grundsteuergesetzes ermächtigt die Gemeinden, die Grundsteuer durch öffentliche Bekanntmachung dann festzusetzen, wenn sich gegenüber dem Vorjahr keine Veränderung ergibt
Für Grundstücke, deren Bemessungsgrundlage (Grundsteuermessbetrag) sich seit der letzten Bescheiderstellung nicht geändert hat, wird durch diese öffentliche Bekanntmachung gemäß § 27 Abs. 3 des Grundsteuergesetzes vom 07.08.1973 (BGBl. S. 965) zuletzt geändert durch Gesetz vom 16.12.2022 (BGBl. S. 2294) die Grundsteuer für das Kalenderjahr 2023  in der zuletzt für das Kalenderjahr 2022  veranlagten Höhe festgesetzt.
 
Die Grundsteuer 2023  wird mit den zuletzt festgesetzten Vierteljahresbeträgen jeweils zum 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November 2023  fällig. In den Fällen, in denen der Gemeindekasse eine Abbuchungsermächtigung erteilt wurde, werden die zuletzt festgesetzten Grundsteuerbeträge zu den jeweiligen Fälligkeitszeitpunkten abgebucht. Bei Jahreszahlern wird die Grundsteuer in einem Betrag am 01. Juli 2023  fällig.
 
Bei einer Änderung der Grundsteuerhebesätze oder Bemessungsgrundlagen werden gemäß § 27 Abs. 2 des Grundsteuergesetzes Änderungsbescheide erteilt.
 
Für Steuerpflichtige, bei denen zum 01.01.2023 Veränderungen in der Grundsteuerveranlagung eingetreten sind, werden Grundsteuerjahresbescheide 2023 zugestellt.
 
Mit dem Tage der öffentlichen Bekanntmachung dieser Steuerfestsetzung treten für die Steuerpflichtigen die gleichen Rechtswirkungen ein, wie wenn ihnen an diesem Tage ein schriftlicher Steuerbescheid zugegangen wäre. Die Steuerfestsetzung kann innerhalb eines Monats nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung durch Widerspruch bei der Gemeinde Iffezheim (Rathaus Zimmer DG 5) oder beim Landratsamt Rastatt, Am Schlossplatz 5, 76437 Rastatt schriftlich oder zur Niederschrift angefochten werden.

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