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Die Gemeinde Iffezheim erlässt aufgrund von § 44 Abs. 5 des Gesetzes des Landes Baden-Württemberg zum Schutz der Natur und zur Pflege der Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) in der Fassung vom 23.06.2015 (GBl. S. 585), zuletzt mehrfach geändert durch Art. 1 des Gesetzes zur Änderung des Naturschutzgesetzes und weiterer Vorschriften vom 21.11.2017,  zur Durchführung landschaftspflegerischer Vorhaben folgende Allgemeinverfügung zur Einführung einer zeitlich begrenzten Anleinpflicht für Hunde im Bereich der Obstanlage Iffezheim.  § 1 Leinenpflicht Hunde dürfen im Geltungsbereich dieser Allgemeinverfügung nur an einer Leine mitgeführt werden.   § 2 Geltungsbereich Der Geltungsbereich wird folgendermaßen begrenzt: Nordost-Grenze: B500 Südost-Grenze: Schottenweg Südwest-Grenze: Sandbach Nordwest-Grenze: Flst.-Nr. 7931 Der Geltungsbereich wird in einer Übersichtskarte (Anlage 1) zeichnerisch abgebildet. Vor Ort wird der Geltungsbereich durch Hinweistafeln ausgeschildert.   § 3 Geltungsdauer Die Regelungen der Allgemeinverfügung gelten vom 21.04.2018 - 31.10.2018   § 4 Ordnungswidrigkeit, Bußgeldvorschrift Gem. § 69 Abs. 2 Nr. 9 Naturschutzgesetz handelt ordnungswidrig, wer vorsätzlich oder fahrlässig einer Rechtsverordnung oder vollziehbaren Einzelanordnung nach § 44 Abs. 5 zuwiderhandelt. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 15.000 EUR geahndet werden.  § 5 Inkrafttreten Die Allgemeinverfügung tritt zum 21.04.2018, einen Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung, in Kraft.   Begründung: Streuobstwiesen sind vom Menschen geschaffene Kulturlandschaften. Diese Form des Obstbaus ist auf Mehrfachnutzung angelegt. Die hochstämmigen Bäume tragen unterschiedliches Obst, wie Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen oder Walnüsse. Die Wiese kann außerdem als Weideland genutzt werden. Da in der Regel kaum Dünger und Pestizide eingesetzt werden, gehören Streuobstwiesen zu den artenreichsten Biotopen. Sie bieten beste Voraussetzungen für eine hohe Artenvielfalt. Mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten können auf einer Streuobstwiese leben. Trotz dieser positiven Eigenschaften sind die Streuobstwiesenbestände heute stark bedroht. Einen Rückgang der Bewirtschaftung von Streuobstwiesen kann man seit einigen Jahren beobachten. Dies liegt u. a. daran, dass die bestehenden Bäume von der sehr großen Population an Wühlmäusen derart beschädigt wurden, dass diese absterben und sich eine Neuanpflanzung nicht mehr rentiert. Darüber hinaus wurde die Anlage in den vergangenen Jahren immer wieder von Wildschweinen heimgesucht und stark zerwühlt. Eine Jagdausübung ist in der Anlage aufgrund der bis zum Boden reichenden Äste nicht möglich. Der Obst- und Gartenbauverein Iffezheim 1960 e.V. möchte dieser Entwicklung entgegen wirken. Um die Obstbaumanlage zu erhalten, bedarf es unter anderem der Nachpflanzungen von Jungbäumen. Zum Schutz dieser Jungbäume vor Wühlmäusen und um den Altbestand zu erhalten, ist eine Beweidung der Anlage durch Schafe in einem Wanderzaun geplant. Die Schafe sollen durch Ihre Anwesenheit die Wühlmäuse vertreiben. Darüber hinaus soll die Beweidung des Geländes durch Schafe die Anlage für Wildschweine unattraktiv gestalten, indem sie das Gras kurz halten und das von den Wildschweinen begehrte Fallobst fressen.   Die Obstanlage wird oft von Spaziergängern und Erholungssuchenden genutzt, von denen auch häufig Hunde mitgeführt werden. Freilaufende Hunde können in Folge ihres Jagdinstinktes die weidenden Schafe aufscheuchen. Da der Wanderzaun keine feste Barriere darstellt, könnten die aufgescheuchten Schafe ausbrechen und auf die nahe gelegene Bundesstraße B500 laufen, wo es zu einer Gefährdung des Verkehrs und somit zu einer Gefährdung von Gesundheit und Leben der Verkehrsteilnehmer kommen könnte. Um das Aufscheuchen der Schafe durch freilaufende Hunde und infolgedessen, eine Verkehrsgefährdung auf der nahe gelegenen B500 durch ausbrechende Schafe zu vermeiden, erlässt die Ortspolizeibehörde diese Allgemeinverfügung.   Nach § 44 Abs. 5 Naturschutzgesetz kann die Ortspolizeibehörde durch Rechtsverordnung oder Einzelanordnung das Betreten von Teilen der freien Landschaft zur Durchführung landschaftspflegerischer Vorhaben beschränken oder untersagen. Die Ortspolizeibehörde kann somit zur Sicherung der Beweidung des Geländes eine Leinenpflicht verfügen. Die Leinenpflicht stellt eine Beschränkung des Betretens dar. Bei der Leinenpflicht handelt es sich um das geeignete, erforderliche und angemessene Mittel, um die von den frei laufenden Hunden ausgehenden Gefahren abzuwehren. Das Mittel ist geeignet, da der Hundehalter durch die Leinenpflicht unmittelbar auf sein Tier einwirken kann. Das Aufscheuchen der Schafe soll so vermieden und verhindert werden. Die Leinenpflicht ist auch erforderlich, da Hundehalter ihre Tiere im Geltungsbereich dieser Verfügung bisher häufig unangeleint laufen lassen.  Die Leinenpflicht ist auch angemessen. Die Anleinpflicht ist räumlich beschränkt. In umliegenden Gebieten stehen ausreichend andere öffentliche Flächen zur Verfügung, um den Hunden insbesondere aus tierschutzrechtlichen Gründen ohne Leine Auslauf zu gewähren. Die Anleinpflicht ist auch zeitlich für die Dauer der landschaftspflegerischen Maßnahme beschränkt. Die Wirkung der Allgemeinverfügung erlischt nach Ablauf der Geltungsdauer gemäß § 3. Die Nachteile für die Betroffenen und der erstrebte Erfolg stehen daher in einem angemessenen Verhältnis zueinander. In Anbetracht des kleinen Gebietes und der außerordentlichen Gefahr für die Schafe und / oder für Verkehrsteilnehmer auf der B500 ist auch kein milderes Mittel ersichtlich, um dieses Ziel zu erreichen. Das Recht auf Erholung findet hier seine Schranken im Schutz von Tieren, in der Vermeidung von Verkehrsunfällen oder Verkehrsbeeinträchtigungen und in der Wahrung der Rechte des Obst- und Gartenbauvereins auf Pflege und Sicherung  von Grundstückseigentum.   Auf die Beweidung des Geländes durch Schafe und auf die beschriebene Leinenpflicht wird vor Ort mittels Beschilderung hingewiesen. Die Pflicht, Hunde an der Leine zu führen, beginnt zum 21.04.2018 mit Start der Maßnahme.   Rechtsbehelfsbelehrung: Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach öffentlicher Bekanntgabe bei der Gemeinde Iffezheim, Hauptstraße 54, 76473 Iffezheim Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruch kann auch beim Landratsamt Rastatt, Schlossplatz 5, 76437 Rastatt eingelegt werden. Der Widerspruch hat keine aufschiebende Wirkung.  20.04.2018 Gemeinde Iffezheim   gez. Christian Schmid Bürgermeister

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Für gehbehinderte, ältere und kranke Menschen ist der Weg zum Bürgerbüro oft beschwerlich und mit großem Aufwand verbunden. Um zum Beispiel einen neuen Personalausweis zu beantragen, war er bislang trotzdem unerlässlich. Damit ist es jetzt vorbei. Ab sofort bietet das Bürgerbüro auch Hausbesuche an. Nach Terminvereinbarung kommen wir direkt zu Ihnen nach Hause.Der im Vorjahr eingeführte Service der Fertigung von Passbildern im Bürgerbüro, ist natürlich auch mit dem mobilen Bürgerservice möglich, sodass vorab kein weiterer Gang zu einem Fotografen nötig ist. Das Angebot richtet sich explizit an Bürger, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, kann natürlich aber auch von Bewohnern der Seniorenheime und anderen sozialen Einrichtungen genutzt werden. Mit dem mobilen Bürgerservice entstehen keine zusätzlichen Kosten. Es fallen lediglich die üblichen Verwaltungsgebühren an, die auch im Bürgerbüro fällig werden.Wer den mobilen Bürgerservice nutzen will, kann sich entweder per E-Mail oder telefonisch mit dem Bürgerbüro in Verbindung setzen. Vorab wird das Anliegen vorbesprochen, erklärt, welche Unterlagen eventuell benötigt werden und anschließend ein Besuchstermin vereinbart. Wir werden versuchen, gemeinsam eine Lösung für Ihr Anliegen zu finden.Diese Woche hatten wir bereits unseren ersten Hausbesuch. Der Bürger bedankte sich  und war sehr erfreut, dass er seinen neuen Personalausweis von zu Hause aus beantragen konnte.Ansprechpartner für den Heimservice: Bürgerbüro Gemeinde Iffezheim · Frau Jäger  Tel.:  07229/605-14    E-Mail: jana.jaeger@iffezheim.de · Frau Holzheuer Tel.:  07229/605-12    E-Mail: angelika.holzheuer@iffezheim.de

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Nach der Eröffnung der Gemeinderatssitzung zur Vereidigung und Verpflichtung des neu gewählten Bürgermeisters Christian Schmid durch den Fanfarenzug Iffezheim, am vergangenen Montag, 09.04.2018 in der Festhalle, konnte Bürgermeister-Stellvertreterin Andrea Winkler die geladenen Ehrengäste sowie  die zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Der besondere Gruß galt natürlich zunächst Bürgermeister Christian Schmid mit seiner Gattin Nicole, dem Landrat Jürgen Bäuerle, den Abgeordneten Frau Katzmarek, Frau Felder und Herrn Hentschel, unserem Ehrenbürger und Bürgermeister a.D. Otto Himpel mit Gattin, dem nunmehr ebenfalls Bürgermeister a.D. Peter Werler mit Gattin, den Mitgliedern des Gemeinderates sowie den anwesenden Bürgermeister und Bürgermeister-Stellvertreter des Landkreises. Frau Winkler betonte, dass es für sie eine Ehre und eine große Freude ist, als stellvertretende Bürgermeisterin die Ansprache zur Amtseinführung des neuen Bürgermeisters Christian Schmid halten zu dürfen. Sie eröffnete ihre Laudatio mit folgendem heiteren, unvergesslichen Zitat von Wilhelm Busch: "Früher, als ich unerfahren und bescheidener war als heute, hatten meine höchste Achtung andere Leute. Später traf ich auf der Weide außer mir noch mehrere Kälber und nun schätz ich - sozusagen - erst mich selber.""Sie, lieber Herr Schmid, haben sich nun mit Mut und Entschlossenheit mitten auf diese Wiese gestellt. Genau diese Charakterstärken hatten Sie den Wahlkampf gewinnen lassen. Sie wurden gesehen und gehört. Mit überwältigender Mehrheit sowie einem großen Vertrauensvorschuss der Iffezheimer Bevölkerung wurden Sie zum neuen Ortsoberhaupt gewählt", so die einleitenden Worte. Die Bürgermeister-Stellvertreterin erinnerte sich an die bescheidene und respektvolle Freude am Wahlabend. "Respekt - das Substantiv einer Lebensmaxime. Respekt vor den Menschen, mit denen Sie in Ihrer Amtszeit zu tun haben werden. Die Ihnen das Privileg - Bürgermeister der Gemeinde Iffezheim - nicht leichtfertig ausgesprochen haben. Und, Respekt vor Ihnen, lieber Christian, der dieses Privileg nicht leichtfertig, sondern mit großer Verpflichtung annimmt." Die Gesellschaft lebe in einer Welt, wo die Öffentlichkeit in ihre Entscheidungen eingebunden werden will, wo alle mitreden - und es besser wissen. Die Öffentlichkeit wolle Leistung sehen. Die Bürgermeister-Stellvertreterin zeigte sich sehr zuversichtlich. Es werde Herrn Schmid gelingen, seinen Traum in die Realität umzusetzen. Sie bescheinigte ihm hierbei Kompromissfähigkeit und er werde den Königsweg  zwischen den modernen Ansätzen und dem Bewährten finden. Hierzu wünschte sie ihm Glück, welches auch ein Bürgermeister von Zeit zu Zeit brauche. Zum Schluss ihrer Rede zitierte Frau Winkler - wie zu Anfang - ein Zitat von Wilhelm Busch: "Das Gute, und dieser Satz steht fest, ist stets das Böse, was man lässt." Passend hierzu überreichte sie dem Bürgermeister zur Erinnerung an diesen Abend die gesammelten Werke von Wilhelm Busch. Für Ehefrau Nicole Schmid hatte die Bürgermeister-Stellvertreterin einen bunten Blumengruß dabei. Landrat Jürgen Bäuerle überbrachte die Grußworte des Landkreises und stellte mit Stolz fest, dass mit Christian Schmid ein weiterer junger Bürgermeister in sein Amt eingeführt wird. Der Generationenwechsel sei bestens gelungen, "so dass unsere Städte und Gemeinden offensichtlich so begehrt sind, dass sich gut ausgebildete und taffe junge Menschen angesprochen fühlen und Spaßkandidaten keine Chance haben." Der Landrat bescheinigte Christian Schmid, dass er nach einem harten, aber fairen Wahlkampf mit einem ebenbürtigen Gegenkandidaten,  ein deutliches Vertrauensvotum von 58,5 Prozent verbuchen dürfe. Die Iffezheimer hätten damit sicherlich auch seine bisherige Arbeit als Hauptamtsleiter honoriert. "Sie vertrauen Ihnen und trauen Ihnen zu, dass Sie die Renngemeinde Iffezheim erfolgreich weiterentwickeln." Landrat Jürgen Bäuerle erklärte, dass Paul Witt, der Rektor der Fachhochschule in Kehl, sich seit Jahren mit dem Berufsbild des Bürgermeisters befasst. Wie muss der ideale Bürgermeister sein? Was muss er können? Diese Fragen werden ihm immer wieder gestellt. Paul Witt überlege hierzu nicht lange. "Verwaltungserfahrung sollte er haben und menschlich sollte er qualifiziert sein. Er müsse die Menschen mögen und soziale Kompetenz besitzen. Vor allem muss er ehrlich sein, offen und authentisch", zitierte er den Hochschulrektor. "Bürgermeister a.D. Peter Werler sei so ein idealer Bürgermeister und Christian Schmid wird es auch sein. Die Iffezheimer haben nämlich schon immer einen guten Riecher gehabt und gewusst, wer zu ihnen passt", so der Landrat weiter. Er gratulierte Christian Schmid und hieß ihn im Team der Bürgermeister willkommen.  Als Gastgeschenk überreichte er ihm die Pflichtlektüre für Neu-Bürgermeister. In dem zweibändigen Werk finde er alles Wissenswerte über den Landkreis und seine Städte und Gemeinden. Ehefrau Nicole Schmid erhielt einen Blumenstrauß und ein Glas Amtsgold von den fleißigen Bienen auf dem Landratsamtsdach. Abschließend wünschte er beiden ein glückliches, erfolgreiches Leben im schönen Iffezheim. Das Hauptereignis, nämlich die Vereidigung und Verpflichtung des neu gewählten Bürgermeisters, oblag dem an Lebensjahren ältesten Gemeinderat, Manfred Weber , der erklärte, dass er sich über die Durchführung der heutigen Verpflichtung freue und stolz darauf sei. Nach der Erläuterung der Bedeutung des Eides, verlas er die Eides- und Verpflichtungsformel, welche Bürgermeister Christian Schmid wiederholte. Manfred Weber verpflichtete ihn sodann mit Handschlag und wünschte ihm für die Zukunft Kraft, Standfestigkeit und Weitblick sowie das notwendige Maß an Glück. Der neu verpflichtete Bürgermeister Christian Schmid freute sich über die zahlreich erschienen Gäste, insbesondere über die Anwesenheit seiner beiden Vorgänger im Amt Peter Werler und Otto Himpel mit ihren beiden Gattinnen. Er betonte in seiner Rede, dass es ein besonderes Gefühl sei, zum ersten Mal als Bürgermeister sprechen zu dürfen und dankte den Wählerinnen und Wählern für das gute Wahlergebnis mit 58,5 %, mit dem er aufgrund des engagierten Wahlkampfes seines Mitbewerbers Johannes Kopp so nicht gerechnet habe. Hierbei wiederholte er sein Wahlversprechen, Bürgermeister für alle Iffezheimerinnen und Iffezheimer zu sein. Er freue sich auf das Amt als Bürgermeister und auf die Arbeit, die bevorstehenden Herausforderungen, auf die Begegnungen und auf die gemeinsamen nächsten acht Jahre. Mit einem "Team", bestehend aus den Mitbürgerinnen und Mitbürgern, den Vereinen, der Feuerwehr, den Kirchen, Schulen, Gewerbetreibenden und sonstigen Institutionen und Einrichtungen im Ort und natürlich dem Gemeinderat und den einzelnen Fraktionen sei Iffezheim gut aufgestellt. Hierbei zitierte er den Satz, der über dem Tor eines historischen Rathauses in Dänemark geschrieben steht "Keiner weiß so viel, wie wir alle zusammen." Sein zukünftiger Führungsstil stehe für Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Offenheit, Höflichkeit sowie sachorientierte und dienstleistungsorientierte Rathausarbeit. So möchte er sein Amt als Bürgermeister ausüben. "Große und vielfältige Aufgaben stehen an, die keinen Zeitaufschub dulden", appellierte das neue Ortsoberhaupt  an alle politischen Kräfte. Man müsse den Blick nach vorne richten und ein gutes, gedeihliches und erfolgreiches Miteinander pflegen. Das Ziel müsse sein, Iffezheim auf die nächsten Jahre und Jahrzehnte vorzubereiten und zukunftsfähig zu machen. Die Gemeinde verfüge über ein starkes Mitarbeiterteam. Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern gute Ansprechpartner sein und dabei helfen, Lösungen für ihre Anliegen zu finden, so Schmid. Auf seiner  Agenda stehe in erster Linie das, was ihm Bürgerinnen und Bürger im Wahlkampf bei den Haustürbesuchen mit auf den Weg gegeben haben. Zahlreiche Einzelhinweise, Anregungen, Wünsche, Problembeschreibungen und Kritikpunkte habe er sich notiert. Die Liste sei lang. Ferner verwies er auf die Themenfelder aus seinem 12-Punkte-Programm. Nach den Plänen von Bürgermeister Christian Schmid soll Iffezheim nach acht Jahren Amtszeit ganz vorne im Landkreis stehen, bestens positioniert und bestens gerüstet für die Zukunft. "Wenn wir in acht Jahren ein Beispiel dafür sind, wie man im Gemeinderat und in der Bevölkerung gut zusammenarbeitet, mit den Nachbargemeinden, mit den überörtlichen Gremien, Verbänden und Behörden, wie man gemeinsam Lösungen für die anstehenden Probleme findet, wie man ein ehrliches Miteinander pflegt, dann sind wir auf dem richtigen Weg, auch weiterhin gut oder sogar sehr gut im Rennen zu liegen." Hierbei müssten alle vertrauensvoll zusammenarbeiten und das Allgemeinwohl als wichtigstes Leitziel beherzigen, appellierte der neue Bürgermeister nochmals. Er dankte seiner Bürgermeister-Stellvertreterin Andrea Winkler für ihre Ansprache, die netten Worte und für diese würdige Veranstaltung zu seiner Amtseinführung. Ferner galt sein Dank Gemeinderat Manfred Weber für die Verpflichtung und Vereidigung in sein neues Amt als Bürgermeister. Auch dankte er Herrn Landrat Jürgen Bäuerle für seine ebenfalls sehr netten und persönlichen Worten. Ein riesengroßes Dankeschön ging  an den Musikverein, den Fanfarenzug und den Frauenchor CHORissimA für die musikalische Umrahmung des Abends. "Es hat mich wirklich sehr berührt, was Sie sich einfallen lassen haben." Mit seinem Dank an seine Ehefrau Nicole, seine Familie und Freunde sowie an alle, die zum Gelingen des heutigen Abends beigetragen haben, beendete Bürgermeister Schmid seine erste Rede als neuer Bürgermeister und lud die Gäste noch zu einem Umtrunk ein. Mit dem Badnerlied des Fanfarenzuges Iffezheim und dem Publikum endete der offizielle Teil der Veranstaltung.  

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Das Regierungspräsidium Karlsruhe beabsichtigt, zur Festlegung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Gebiete) eine Verordnung gemäß § 36 Absatz 2 des Gesetzes des Landes Baden-Württemberg zum Schutz der Natur und zur Pflege der Landschaft (Naturschutzgesetz – NatSchG) vom 23. Juni 2015 (GBl. S. 585), zuletzt mehrfach geändert durch Art. 1 des Gesetzes zur Änderung des Naturschutzgesetzes und weiterer Vorschriften vom 21.11.2017 (GBl. S. 597, ber. S. 643, ber. 2018, S. 4), zu erlassen.   Anlass hierfür ist die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen - zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/17/EU des Rates vom 13. Mai 2013; FFH-Richtlinie), welche - zusammen mit der Vogelschutz-Richtlinie (Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten - zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/17/EU des Rates vom 13. Mai 2013) Grundlage für die Errichtung des zusammenhängenden europäischen ökologischen Netzes mit der Bezeichnung NATURA 2000 ist. Innerhalb dieses Schutzgebietsnetzes sollen durch den Erhalt der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen die biologische Vielfalt und das europäische Naturerbe bewahrt werden. Gemäß Artikel 4 Absatz 4 FFH-Richtlinie sind die FFH-Gebiete von den Mitgliedsstaaten als besondere Schutzgebiete auszuweisen. Dies erfolgt in Baden-Württemberg durch gebietsbezogene Bestimmungen des Landesrechts im Sinne des § 32 Absatz 4 des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG) vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2542), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15. September 2017 (BGBl. I S. 3434).   Das nach § 36 Absatz 2 Satz 1 und Absatz 3 in Verbindung mit § 23 Absatz 8 NatSchG für die Ausweisung zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe kommt mit dem Erlass einer Rechtsverordnung den europarechtlichen Verpflichtungen nach. Der Erlass soll mittels einer Sammelverordnung in Übersichtskarten sowie in Detailkarten mit genauer Abgrenzung der FFH-Gebiete im Maßstab 1:5.000 einschließlich der gebietsweise konkretisierten Erhaltungsziele für die in den FFH-Gebieten vorkommenden Lebensraumtypen und Arten erfolgen. Dies bedeutet, dass alle FFH-Gebiete im Regierungsbezirk Karlsruhe in einer Verordnung ausgewiesen werden.   Regierungsbezirksübergreifende FFH-Gebiete werden von demjenigen Regierungspräsidium ausgewiesen, in dessen Bezirk der überwiegende Flächenanteil des regierungsbezirksübergreifenden FFH-Gebiets liegt (§ 36 Absatz 3 NatSchG in Verbindung mit § 23 Absatz 8 Satz 2 Halbsatz 1 NatSchG).   Der räumliche Geltungsbereich der Sammelverordnung des Regierungspräsidiums Karlsruhe erstreckt sich daher auf den Landkreis Rottweil und den Ortenaukreis im Regierungsbezirk Freiburg sowie auf die Landkreise Böblingen, Heilbronn, Ludwigsburg und den Main-Tauber-Kreis im Regierungsbezirk Stuttgart.   Die 48 zu verordnenden FFH-Gebiete betreffen 196 von 216 Gemeinden im Regierungsbezirk Karlsruhe sowie 11 Gemeinden im Regierungsbezirk Freiburg und 9 im Regierungsbezirk Stuttgart.   Die im Bereich der FFH-Gebiete bestehenden Schutzgebietsverordnungen bleiben weiterhin gültig.   Der Entwurf der Verordnung mit der Anlage 1, die die festgelegten FFH-Gebiete näher bestimmt und die die in den jeweiligen FFH-Gebieten vorkommenden Lebensraumtypen und Arten sowie die zugehörigen lebensraumtyp- und artspezifischen Erhaltungsziele festlegt, und der Anlage 2, die die Übersichtskarten und Detailkarten zur Gebietsabgrenzung der FFH-Gebiete enthält, liegt in Papierform beim Regierungspräsidium Karlsruhe (Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe, 2. OG, Raum 321) für die Dauer von zwei Monaten, in der Zeit   vom 09. April 2018 bis einschließlich 08. Juni 2018   während der Sprechzeiten zur kostenlosen Einsicht durch jedermann aus. Ergänzend wird der Verordnungsentwurf einschließlich der zwei Anlagen für die Dauer der öffentlichen Auslegung auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Service/Bekanntmachung/Seiten/Bekanntmachungen-FFH-VO.aspx veröffentlicht. Des Weiteren wird der Verordnungsentwurf einschließlich der zwei Anlagen für die Dauer der öffentlichen Auslegung bei den folgenden räumlich betroffenen Naturschutzbehörden bei den Stadtkreisen und Landratsämtern im Regierungsbezirk Karlsruhe zur kostenlosen Einsicht während der Sprechzeiten elektronisch bereitgestellt:   Stadtverwaltung Baden-Baden, Fachgebiet Umwelt und Arbeitsschutz, Briegelackerstraße 8, 76532 Baden-Baden, 3. OG, Zimmer 310, Landratsamt Calw, Vogteistraße 42-46, 75365 Calw, Haus C, Zimmer C 507, Landratsamt Enzkreis, Amt für Baurecht und Naturschutz, Östliche-Karl-Friedrich-Straße 58, 75177 Pforzheim, 1. OG, Zimmer 102, Landratsamt Freudenstadt, Bau- und Umweltamt, Herrenfelder Straße 14 , 72250 Freudenstadt, 2. OG, Zimmer 245, Stadtverwaltung Heidelberg, Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie, Prinz Carl, Kornmarkt 1, 69117 Heidelberg, Zimmer 2.24, Landratsamt Karlsruhe, Beiertheimer Allee 2 , 76137 Karlsruhe, 5. OG, Zimmer H 05 31, Stadt Karlsruhe, Stadtplanungsamt, Lammstraße 7, 76133 Karlsruhe, 1. OG, Zimmer D 117, Stadt Mannheim, Technischen Rathaus-ColliniCenter, Collinistraße 1 , 68161 Mannheim, Beratungszentrum Bauen und Umwelt, Erdgeschoss, Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis, Neckarelzer Straße 7 , 74821 Mosbach, Hauptgebäude (Geb. 8), Zimmer 8.001, Stadt Pforzheim, Amt für Umweltschutz, Luisenstraße 29, 75172 Pforzheim, 3. OG, Zimmer 306, Landratsamt Rastatt, Am Schlossplatz 5, 76437 Rastatt, Kunden-Service-Center,, Eingangsbereich, Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Muthstraße 4, 74889 Sinsheim, 2. OG, Zimmer 224.   Auf Grund regierungsbezirksübergreifender FFH-Gebiete wird der Verordnungsentwurf einschließlich der Anlagen für die Dauer der öffentlichen Auslegung auch bei den Naturschutzbehörden der folgenden Landratsämter im Regierungsbezirk Freiburg elektronisch bereitgestellt:   Landratsamt Ortenaukreis, Amt für Umweltschutz, Badstraße 20, 77652 Offenburg, 2. OG, Zimmer 268 A, Landratsamt Rottweil, Landwirtschaftsamt, Johanniterstraße 25, 78628 Rottweil, Erdgeschoss, Eingangsbereich.  Auf Grund regierungsbezirksübergreifender FFH-Gebiete wird der Verordnungsentwurf einschließlich der Anlagen für die Dauer der öffentlichen Auslegung auch bei den Naturschutzbehörden der folgenden Landratsämter im Regierungsbezirk Stuttgart elektronisch bereitgestellt:   Landratsamt Böblingen, Landwirtschaft und Naturschutz/Energieagentur, Parkstraße 16, 71034 Böblingen, Gebäudeteil D, 4. OG, vor Zimmer D 432 Landratsamt Heilbronn, Bauen, Umwelt und Nahverkehr, Kaiserstraße 1, 74072 Heilbronn, 2. OG, Zimmer K219, Landratsamt Ludwigsburg, Kreishaus, Fachbereich 22 Umwelt, Hindenburgstraße 40, 71638 Ludwigsburg, Ebene 6, Zimmer 620, Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Umweltschutzamt, Schmiederstraße 21, 97941 Tauberbischofsheim, Haus II, Zimmer 111. Rechtsverbindlich sind nur das bei dem Regierungspräsidium Karlsruhe durchgeführte Verfahren und die dort öffentlich ausgelegten Unterlagen in Papierform.   Bedenken, Anregungen und Anmerkungen zu dem Verordnungsentwurf einschließlich der Anlagen können während der Auslegungsfrist schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch (unter Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung Umwelt, Referat 55, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe oder unter der E-Mailadresse FFHVO@rpk.bwl.de) beim Regierungspräsidium Karlsruhe vorgebracht werden. Hierzu kann das auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe bereitgestellte Formular verwandt werden.  Karlsruhe, den 15. Februar 2018 Regierungspräsidium Karlsruhe

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