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Die Planungsvarianten, die vom beauftragten Ingenieurbüro Voegele + Gerhardt, Karlsruhe, vorgestellt wurden, orientieren sich an dem bereits vor ca. zehn Jahren durchgeführten Ideen- und Realisierungswettbewerb zur Umgestaltung der Ortsmitte. Bereits damals hatte man sich Gedanken gemacht über die weitere Nutzung des alten Feuerwehrhauses und über einen möglichen Rathausanbau, ferner zur Gestaltung des Platzes zwischen Rathaus und katholischer Kirche etc. Dem Gemeinderat wurden mehrere Lösungen für die Gestaltung der Ortsmitte und die Nutzung des Areals des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses und des an das Rathaus angrenzenden Gebäudes Hauptstraße 56 aufgezeigt. Durch den Abriss des Gebäudes Hauptstraße 56 und Neubebauung mit einem Rathausanbau könnte weiterer Raumbedarf des Rathauses und für andere Nutzungen gedeckt werden. Ein neues Foyer mit einem behindertengerechten Zugang sowohl zum Neu- als auch zum Altbau des Rathauses könnte entstehen. Weitere Büroräume, ein kleines Sitzungszimmer, Räume für den Polizeiposten, der derzeit sehr beengt untergebracht ist, könnten geschaffen werden. Des Weiteren bestünde die Möglichkeit, multifunktionale Räume für ein Seniorenbüro, Seniorentreff bzw. für den Heimatverein zu schaffen. Geeignete Räume für eine Mediathek (Bibliothek) mit Internetarbeitsplätzen und einem multifunktionalen Veranstaltungsraum, unter Umständen auch für die Unterbringung des Jugendtreffs wären im Rathauserweiterungsbau bzw. im Neubau, der anstelle des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses errichtet werden könnte, denkbar. Darüber hinaus sehen die vorgestellten Pläne auch weitere öffentliche Parkplätze im Bereich des Feuerwehrgerä-tehauses und beim Rathausanbau vor. Teilweise überplanen die Entwürfe auch Grundstücke von Privateigentümern, mit denen derzeit Gespräche geführt werden, inwieweit sich die Vorstellungen der Gemeinde realisieren lassen.
 
Eine Diskussion führte der Gemeinderat nach der Vorstellung der Pläne noch nicht. Vielmehr werden die Fraktionen in den nächsten Wochen die präsentierten Planungen überdenken und jeweils ihre Vorstellungen zu der Umgestaltung der Ortsmitte entwickeln. Angedacht ist zudem, möglichst noch vor der Sommerpause in einer Klausurtagung des Gemeinderats die Maßnahmen der Gemeinde festzulegen.
 
Der ersten privaten Sanierungsmaßnahme in der Josefstraße stimmte der Gemeinderat bereits zu. An dem Gebäude sind Fensterbauarbeiten, Sonnenschutz, Außenputz- und Fas-sadenarbeiten, Heizungsarbeiten, Sanitärarbeiten, Elektroarbeiten, Fliesenarbeiten, Estrich- und Bodenbelagsarbeiten sowie Zimmer- und Dachdeckerarbeiten vorgesehen. Die Maß-nahme ist nach den vom Gemeinderat festgelegten Kriterien für die Sanierung Ortskern I förderfähig.
 
Im weiteren Verlauf der Gemeinderatssitzung stimmte das Gremium den naturrechtlichen Maßnahmen nach dem Bau der TENP-Leitung, nämlich der Änderung am Schwarzen Gra-ben und dem naturnahen Ausbau des Bannscheidgrabens zu. Er nahm so das Votum des Umweltausschusses auf, der bereits vor einer Woche in seiner Sitzung am 26.03. dem Ge-meinderat zu diesen Maßnahmen geraten hatte (wir berichteten hierzu ausführlich in der zurückliegenden Ausgabe des Gemeindeanzeigers).
 
Die Fenster auf der Südseite der Grundschule erhalten demnächst eine Beschattung. Der Auftrag hierzu wurde vom Gemeinderat vergeben.
 
Darüber hinaus wurde für die Sanierung der Schillerstraße und für die Sanierung Ortskern I die Zustimmung für den Abschluss der notwendigen Ingenieurverträge erteilt.
 
Schließlich hat der Gemeinderat dem Umbau eines Einfamilienwohnhauses zum Zweifa-milienwohnhaus, dem Abbruch der bestehenden Garage sowie dem Neubau einer Doppel-garage auf einem Grundstück in der Bachstraße zugestimmt.
 
Unter Verschiedenes informierte Bürgermeister Werler den Gemeinderat, dass die Haupt- und Realschule in nächster Zeit wohl nicht zu einer Ganztagesschule werde. Das Land Ba-den-Württemberg sieht momentan nur für so genannte Brennpunktschulen die die Einrich-tung von gebundenen (sprich verpflichtenden) Ganztagsschulen vor.

 

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